Planet BPM

April 25, 2016

Thomas Allweyer: Über wie viel Prozessintelligenz verfügen Unternehmen?

Prozessintelligenz zhawKürzlich ist die Umfrage für die diesjährige BPM-Studie der ZHAW School of Management and Law gestartet. Dabei liegt die Veröffentlichung der vorangehenden Studie zum Thema Prozessintelligenz noch gar nicht lange zurück. Gemeinhin wird unter der Bezeichnung „Process Intelligence“ meist die Sammlung und Analyse von prozessbezogenen Daten verstanden. In dieser Studie wird der Begriff weiter gefasst. Er umfasst die gesamten Fähigkeiten einer Organisation, die es ihr ermöglichen, intelligent mit ihren Prozessen umzugehen, und umfasst die Teilbereiche „Kreative Intelligenz“, „Analytische Intelligenz“ und „Praktische Intelligenz“. So gehören etwa auch die Fähigkeiten zur strategische Verankerung des Prozessmanagements, zur Prozessoptimierung und zur Prozess-Steuerung zur Prozessintelligenz. In der BPM-Studie 2015 wurde untersucht, wie es um die Prozessintelligenz in den Unternehmen bestellt ist. Hierbei wurden einerseits fünf Fallstudien durchgeführt, andererseits eine Umfrage.

Die Fallstudien beschreiben Projekte zur Prozessverbesserung bei drei Unternehmen (Axa Winterthur, St. Galler Kantonalbank und Hoffmann-La Roche) sowie zwei Stadtverwaltungen (Lausanne und Konstanz). Hierbei kamen ganz unterschiedliche Methoden und Werkzeuge zum Einsatz, wie z. B. Process Mining, Simulation, Prozessautomatisierung, Business Rules Management, Lean Six Sigma, Wertstromanalyse und ein Verfahren zum agilen Geschäftsprozessmanagement. Die Fallbeispiele sind ausführlich beschrieben, und es wird jeweils herausgearbeitet, welche Aspekte der Prozessintelligenz genutzt und verbessert wurden.

In der Umfrage wurde deutlich, dass in vielen Unternehmen Anspruch und Wirklichkeit bezogen auf das Nutzenpotenzial von BPM auseinanderklaffen. So werdem Effizienzsteigerungen und Kundenorientierung als die wichtigsten Ziele genannt, doch führen nur wenige Firmen auch auf diese Ziele bezogene Maßnahmen durch. So gibt nur jeweils etwa ein Fünftel der Befragten an, systematisch Standardisierungs- und Automatisierungspotenziale zu ermitteln, oder die operative Prozessleistung zu überwachen. Entsprechend werden bislang nur recht selten Business Intelligence-Werkzeuge im Zusammenhang mit Geschäftsprozessmanagement eingesetzt. Auch die IT-Unterstützung von schwach strukturierten, wissensintensiven Prozessen ist derzeit wenig ausgeprägt. Insbesondere wird BPM noch kaum im Zusammenhang mit Themen wie Digitalisierung, Entwicklung von Innovationen oder Optimierung des Kundenerlebnisses gesehen. Welche Möglichkeiten das Prozessmanagement für diese strategischen Zukunftsthemen hat, wird in der gerade angelaufenen Studie BPM 2016 untersucht.

Download der Studie unter www.zhaw.ch/iwi/prozessintelligenz

by Thomas Allweyer at April 25, 2016 07:35 AM

April 21, 2016

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016 demo: Capital BPM and Fujitsu

Our final demo session of bpmNEXT — can’t believe it’s all over. How I Learned to Tell the Truth with BPM – Gene Rawls, Capital BPM Their Veracity tool overlays architecture...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 21, 2016 06:53 PM

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016 demos: Appian, Bonitasoft, Camunda and Capital BPM

Last day of bpmNEXT 2016 already, and we have a full morning of demos in two sessions, the first of which has a focus on more technical development. Intent-Driven, Future-Proof User Experience...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 21, 2016 05:28 PM

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016 demos: IBM, Orquestra, Trisotech and BPM.com

On the home stretch of the Wednesday agenda, with the last session of the four last demos for the day. BPM in the Cloud: Changing the Playing Field – Eric Herness, IBM IBM Bluemix...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 21, 2016 12:33 AM

April 20, 2016

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016 demos: Oracle, OpenRules and Sapiens DECISION

This afternoon’s first demo session shifts the focus to decision management and DMN. Decision Modeling Service – Alvin To, Oracle Oracle Process Cloud as an alternative to their Business...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 20, 2016 10:09 PM

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016 demos: W4 and BP3

Second round of demos for the day, with more case management. This time with pictures! BPM and Enterprise Social Networks for Flexible Case Management – Francois Bonnet, W4 (now ITESOFT Group)...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 20, 2016 07:05 PM

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016 demos: Salesforce, BP Logix and RedHat

Day 2 of bpmNEXT is all demos! Four sessions with a total of 12 demos coming up, with most of the morning focused on case management. Cloud Architecture Accelerating Innovation in Application...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 20, 2016 05:33 PM

April 19, 2016

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016 demo session: Signavio and Princeton Blue

Second demo round, and the last for this first day of bpmNEXT 2016. Process Intelligence – Sven Wagner-Boysen, Signavio Signavio allows creating a BPMN model with definitions of KPIs for the...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 19, 2016 11:26 PM

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016 demo session: 8020 and SAP

My panel done — which probably set some sort of record for containing exactly 50% of the entire female attendees at the conference — we’re on to the bpmNEXT demo session: each is 5...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 19, 2016 10:05 PM

Sandy Kemsley: Building a Value-Added BPM Business panel at bpmNEXT

BPM implementations aren’t just about the software vendors, since the vendor vision of “just take it out of the box and run it” or “have your business analyst build...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 19, 2016 07:05 PM

Sandy Kemsley: Positioning Business Modeling panel at bpmNEXT

We had a panel of Clay Richardson of Forrester, Kramer Reeves of Sapiens and Denis Gagne of Trisotech, moderated by Bruce Silver, discussing the current state of business modeling in the face of...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 19, 2016 06:06 PM

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016

It’s back! My favorite conference of the year, where the industry insiders get together to exchange stories and show what cool stuff that they’re working on, bpmNEXT is taking place this...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 19, 2016 05:01 PM

April 18, 2016

Thomas Allweyer: Umfrage zu BPM und digitaler Transformation gestartet

Unter der Leitfrage „Kundennutzen durch digitale Transformation?“ hat die School of Management und Law an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) eine Umfrage zu ihre BPM-Studie 2016 gestartet. Im Fokus stehen dieses Jahr insbesondere die Potenziale des Prozessmanagements für die Optimierung von Kundenerlebnissen und die Entwicklung und Umsetzung neuer Geschäftsmodelle. Es soll untersucht werden, welche Konzepte und Methoden in diesen Bereichen bereits eingesetzt werden und inwiefern sie Teil der digitalen Transformation von Unternehmen sind. Die Teilnahme an der Umfrage ist ab sofort möglich. Link zur Umfrage.

by Thomas Allweyer at April 18, 2016 06:33 PM

April 15, 2016

Thomas Allweyer: Tagung Insight diskutiert Modellierung im digitalen Unternehmen

Insight2016Die von dem Modellierungsspezialisten MID in Nürnberg veranstaltete Tagung dürfte mittlerweile die größte deutschsprachige Veranstaltung rund um das Thema Modellierung sein. Unter dem Motto „Models Drive Digital“ stand dieses Jahr auch hier das allgegenwärtige Thema Digitalisierung im Vordergrund. So drehten sich sowohl die Einführungs-Keynote von Innovationsforscher Nick Sohnemann als auch der Abschlussvortrag von Ranga Yogeshwar um die zum Teil atemberaubend schnellen Entwicklungen, mit denen unsere Gesellschaft konfrontiert ist und die alle Branchen verändern werden, wobei der Fernsehjournalist Yogeshwar auch zahlreiche kritische Annmerkungen machte. So sei zu beobachten, dass Innovationen vielfach zu einer Verstärkung von Ungleichheit führen.

Ein weiterer Plenumsvortrag stellte die Digitalisierungsstrategie des FC Bayern München vor. Der größte Sportverein der Welt ist auch ein großes Unternehmen mit zum Teil ganz speziellen Anforderungen an die IT. Beispielsweise müssen die Planung, Überwachung und Steuerung der An- und Abreise von zigtausend Besuchern eines Heimspiels durchgängig unterstützt werden. Die Anmeldung als Vereinsmitglied muss unter anderem auch über eine App erfolgen können – nicht zuletzt weil besonders innige Fans ihren neugeborenen Nachwuchs direkt aus dem Kreißsaal beim FC anmelden wollen.

Beim Veranstalter MID dreht sich alles um die Plattform „smartfacts“, die Modelle aus unterschiedlichsten Tools in einer kollaborativen Umgebung integriert. Die Geschäftsführer Andreas Ditze und Jochen Seemann stellten die neuesten Entwicklungen vor, u. a. die verbesserte Unterstützung von Review- und Freigabeprozessen, die Integration eines Web-Modelers und die Aufbereitung von Prozessmodellen in Form einer „Process Guidance“, die Endanwender Schritt für Schritt durch Prozesse führt.

Im Vortragsprogramm gab es insgesamt zehn parallele Tracks zur Auswahl. Neben der Digitalisierung standen Themen wie Geschäftsprozessmanagement, agile Methoden, Business Intelligence, Master Data Management und SAP auf dem Programm. In den Pausen konnten die Teilnehmer Datenbrillen und andere Gadgets ausprobieren oder die Wissensvermittlung durch Serious Games erleben.

Vielfach stellt man fest, dass gerade auch Vorreiter der digitalen Transformation kaum etablierte Modellierungsmethoden einsetzen. Sie werden als zu schwergewichtig betrachtet um hilfreich für die schnelle Entwicklung und Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle zu sein. So wies Nick Sohnemann bereits im Eröffnungsvortrag darauf hin, dass etwa bei Google Trends das Interesse am Suchbegriff „Business Process Modeling“ stark gesunken ist. Und auch Elmar Nathe, der bei MID das Thema Digitalisierung verantwortet, sagte mir, dass es Kunden gebe, die nach einer eher groben Skizzierung der Facharchitektur direkt in die Codierung einsteigen und auf eine genauere Modellierung weitgehend verzichten – obwohl die fehlende Dokumentation zu Problemen bei Wartung und Weiterentwicklung führen dürfte.

Geschäftsführer Jochen Seemann zitierte eine Gartner-Studie, der zufolge 80% der Unternehmen aufgrund eines mangelnden BPM-Reifegrades mit ihren digitalen Strategien nicht die erhofften Erfolge erzielen werden. Insofern spielen Themen wie Prozessmanagement und Prozessmodellierung eine wichtige Rolle im digitalen Unternehmen, denn die neuen Geschäftsmodelle funktionieren nur, wenn die zur Umsetzung benötigten Prozesse und Systeme beherrscht werden. MID beobachtet, dass auch Themen wie die modellgetriebene Entwicklung wieder auf verstärktes Interesse stoßen. So setzen beispielsweise Automobilkonzerne verstärkt auf modellbasierte Ansätze um die Variantenvielfalt in Hard- und Software in den Griff zu bekommen.

by Thomas Allweyer at April 15, 2016 09:45 AM

April 11, 2016

BPinPM.net: Invitation to BPinPM.net Conference 2016 – The Human Side of BPM: From Process Operation to Process Innovation

We are very happy to invite you to the most comprehensive Best Practice in Process Management Conference ever! Meet us at Lufthansa Training & Conference Center and join the journey from Process Operation to Process Innovation.

It took more than a year to evaluate, to double-check, and to combine all workshop results to a new and holistic approach for sustainable process management.

But now, the ProcessInnovation8 is there and will guide us at the conference! :-)

The ProcessInnovation8 provides direction to BPM professionals and management throughout the phases Process Strategy, Process Enhancement, Process Implementation, Process Steering, and Process Innovation while keeping a special focus onto the human side of BPM to maximize acceptance and benefit of BPM.

To share our learnings, introduce practical examples, discuss latest BPM insights, experience the BPinPM.net community, enjoy the dinner, and, and, and…, we are looking forward to meet you in Seeheim! :-)

Please order your tickets now. Capacity is limited and the early bird tickets will be available for a short period of time only.

Please visit the conference site to access the agenda and to get all the details…

 

 

Again, this will be a local conference in Germany, but if enough non-German-speaking experts are interested, we will think about ways to share the know-how with the international BPinPM.net community as well. Please feel free to contact the team.

by Mirko Kloppenburg at April 11, 2016 07:17 PM

April 10, 2016

Tom Debevoise: Lists in Decision Model Notation

This image was inspired by Nick Broom's post to the DMN group in linked in.

The use case posed by Nick which is here: https://www.linkedin.com/groups/4225568/4225568-6123464175038586884

In the Signavio Decision Modeler’s implementation of DMN, we provide the ability to check whether a set contains an element of another input item or a static set. The expression it uses in the column is an an equivalent of the intersection set operator . The DMN diagram sbove that does this 3 different ways:

1)      With the Signavio ‘Multi-Decision’ extension to DMN. This iterates through an input that is a list and checks item by item if the inputs mstch.

2)      An internal operator that corresponds to a test of one item or set or items existence as a subset of another using a fixed subset

3)      An internal operator that corresponds to a test of one item or set or items existence as a subset of another using an input data type

You do not need the multi decision to support a simple data type list. However, if the input item is a list of complex types (multi attribute types) or complex logic is needed, then the multi-decision is needed. 

The Signavio export for this disagram is here.

 

by Tom Debevoise at April 10, 2016 07:03 PM

Thomas Allweyer: Webseite zum BPMN-Buch aktualisiert

BPMN 2.0 - 3. Auflage - Titel 183pxZur Zeit bereite ich die englische Ausgabe der aktuellen Auflage des BPMN-Buchs vor. Dabei sind mir im deutschen Buch ein paar Kleinigkeiten aufgefallen, die man verbessern könnte. Außerdem gibt es ein paar Änderungen und Erweiterungen zu den Quellen im Literaturverzeichnis und den angegebenen Internet-Links. Daher habe ich die Gelegenheit genutzt und die Webseite zum Buch aktualisiert: www.kurze-prozesse.de/bpmn-buch

by Thomas Allweyer at April 10, 2016 10:25 AM

April 08, 2016

Thomas Allweyer: Kostenfreie Modellierungstools im Test

BPMO-Studie Kostenfreie Modellierungstools17 kostenfreie Prozessmodellierungstools hat BPM&O in ihrer jüngsten Studie untersucht. Dabei wurden nur solche Tools einbezogen, deren kostenlose Nutzung zeitlich unbefristet ist, und die auch keiner Einschränkung hinsichtlich der Modellgröße unterliegen. Bewertet wurden technische Voraussetzungen, Schnittstellen, Modelltypen und Verknüpfungen, Sprachen, Dokumentation und Support. Einige der Tools weisen einen beachtlichen Funktionsumfang auf und sind durchaus für den kurzfristigen Einsatz in Projekten oder zur Überbrückung der Beschaffungszeit eines kostenpflichtigen Modellierungsplattform geeignet. Dennoch, so das Fazit der Studienautoren, muss man sich bewusst sein, dass es sich bei allen kostenlos erhältlichen Modellierungstools um bessere Malwerkzeuge handelt. Ein umfassendes Prozessmanagement lässt sich damit nicht sinnvoll unterstützen, da wesentliche Funktionen fehlen, wie z. B. Kollaborationsmöglichkeiten oder Prozessportale. Einen Eindruck von der Bedienung der Modellierungsfunktionen bieten die Videos, die BPM&O zu jedem untersuchten Tool erstellt hat. Link zum Download der Studie (Registrierung erforderlich).

by Thomas Allweyer at April 08, 2016 12:21 PM

April 05, 2016

Thomas Allweyer: BPM & ERP im digitalen Unternehmen

Die unterschiedlichsten Facetten des IT- und Prozessmanagement im Zeitalter der Digitalisierung beleuchtet das 9. Praxisforum BPM & ERP. Als Keynotesprecher wurde kein geringerer als Professor August-Wilhem Scheer gewonnen. Sein Thema: „Digitialisierung verschlingt die Welt“. Die Frage, welche Bedeutung das Prozessmanagement im digitalisierten Unternehmen hat, kann unter anderem auch an verschiedenen Thementischen diskutiert werden. Auf den Punkt gebrachte Diskussionsanstöße versprechen auch mehrere Kurzvorträge im Pecha Kucha-Format. Und auch Cornelius Clauser, der Leiter der SAP Productivity Consulting Group, plädiert in seinem Abschlussvortrag „From Paper to Impact“ für eine neue Ausrichtung des BPM. Zuvor erwarten die Teilnehmer aber noch eine ganze Reihe von Praxisvorträgen, u. a. von Böhringer Ingelheim, EnBW, Infraserv und Zalando. Außerdem werden die Ergebnisse der internationalen Studie BPM Compass präsentiert, an der die Teilnahme noch bis zum 8. Mai möglich ist.
Die eintägige Veranstaltung findet am 21. Juni in Höhr-Grenzhausen in der Nähe von Koblenz statt. Zudem besteht die Möglichkeit, am Vortrag einen Intensivworkshop zum Prozessmanagement zu besuchen, sowie am Folgetag eine Praxiswerkstatt zum Thema „Agile und hybride Methoden auch im klassischen Umfeld“. Weitere Informationen gibt es unter www.bpmerp.de.

by Thomas Allweyer at April 05, 2016 06:25 PM

March 24, 2016

Thomas Allweyer: Entscheidungstabellen in der Cloud

DMN Entscheidungstabelle CamundaWer Geschäftslogik in Form von Entscheidungstabellen gemäß dem Standard „Decision Model and Notation“ (DMN) ausführen und in eine Anwendung integrieren möchte, kann einen neuen Cloud-Service von Camunda nutzen. Die Entscheidungstabelle kann über ein Web-Interface angelegt oder mit einem Offline-Editor erstellt, hochgeladen und mit einem Klick deployed werden. Die Ausführung der Entscheidungslogik lässt sich über ein REST-API anstoßen. Hierdurch ist eine einfache Integration in beliebige Anwendungen möglich. Code-Beispiele für verschiedene gängige Programmiersprachen stehen zur Verfügung. Allerdings handelt es sich bislang erst um einen Beta-Test, bei dem noch nicht bekannt ist, wie lange er kostenfrei zur Verfügung stehen wird.

by Thomas Allweyer at March 24, 2016 11:14 AM

March 21, 2016

Thomas Allweyer: Ein Standard für die EPK

Nach wie vor werden zur Modellierung von Geschäftsprozessen vielerorts ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK) eingesetzt, vor allem für die Darstellung aus fachlicher Sicht. Und obwohl diese Notation schon fast seit einem Vierteljahrhundert existiert, gibt es für sie – im Gegensatz zur wesentlich jüngeren BPMN – bis heute keinen verbindlichen Standard. Die Folge sind unterschiedliche Interpretationen und damit eine uneinheitliche Anwendung und fehlende Austauschmöglichkeiten von EPKs zwischen unterschiedlichen Tools. Das soll sich nun ändern. Unter Federführung der Professoren Oliver Thomas von der Universität Osnabrück und Jörg Becker von der Universität Münster wurde nun ein Arbeitskreis zur EPK-Standardisierung gegründet. Die Arbeit an dem Standard wird durch eine Wiki-Kollaborationsplattform unterstützt, die unter www.epc-standard.org erreichbar ist. Wer an der Mitarbeit interessiert ist, kann sich dort als Teilnehmer registrieren.

by Thomas Allweyer at March 21, 2016 12:30 PM

March 17, 2016

Keith Swenson: Develop for Self-Managed Organizations

Here is a message from my friend, Robert Gilman, about participating with us on an open source platform for supporting a sociocratic organization.  It is the most interesting thing I have been involved in for years.

Message from the Context Institute

ContextInstituteDo you have or do you know someone who would be willing to use programming skills on an open-source project that could really make a difference for a better world? The project is part of the movement toward effective self management. In a real sense, it is working on a new category of software.

Starting in November of 2014, John Buck (Sociocracy author and trainer), Ian Gilman (software developer) and Robert Gilman (sustainability pioneer and futurist) started on a quest for good integrated software that supports self-management in organizations with distributed decision-making (like Sociocracy and many of the organizations profiled in Reinventing Organizations). We searched for existing software and looked for existing components that might be patched together, but no luck, so we started to build software, now called Weaver, that could serve this need.

We got a big boost in April 2015 when Keith Swenson joined our team of volunteers and brought his existing group-management platform called Cognoscenti. We’ve all been working since to adapt and extend Cognoscenti to the needs of sociocratic and similar groups.

We’ve made considerable progress, enough so that we could really use some additional part-time volunteer programming help. If you, or someone you know, would like to work on this open-source project under Keith’s leadership, using modern technologies like AngularJS and Bootstrap – please contact Robert Gilman.

My Addendum

Some of you are probably already familiar with Cognoscenti as I have been using it for most of my recent demonstrations of collaborative software.  It has advanced tremendously in the last 9 months.  We have added a lot to support meetings, agendas, discussion topics, decisions (not branch nodes!),  proposals, discussion rounds, and making it all work to make group decision making easier and more inclusive.  Also, the entire user interface has been rewritten in Angular.js and Bootstrap.   It is not about automation, it is about facilitating good decisions.  It is all freely available.  If you are interested in groups of people working together, you probably owe it to yourself to take another look.  If you want to help, contact Robert Gilman.  Questions about the software, just make a comment right here.


by kswenson at March 17, 2016 10:14 AM

March 14, 2016

Thomas Allweyer: Nachlese zur CPOs@BPM&O 2016

CPOs@BPM&OÜber 80 Teilnehmer lockte die zweitägige Tagung nach Köln, die von dem auf das Prozessmanagement spezialisierte Beratungshaus BPM&O veranstaltet wurde. Auf dem Programm stand ein abwechslungsreicher Mix aus Praxisberichten, Expertenvorträgen, Toolvorstellungen und „Hands on“-Workshops. „Quo vadis, Prozessmanagement?“ fragten zur Eröffnung die BPM&O-Geschäftsführer Thilo Knuppertz und Uwe Feddern. Und konstatierten, dass das Thema Prozessmanagement in den vergangenen Jahren vollends in den Fachabteilungen angekommen sei. Waren ihre Ansprechpartner in den Unternehmen früher überwiegend in der IT angesiedelt, so sprechen sie heute meist mit dem Business. Knuppertz erläuterte, welche Rolle die Prozesse für die erfolgreiche und rasche Strategieumsetzung spielen. Insbesondere die vielbeschworene digitale Transformation könne nur gelingen, wenn das magische Dreieck aus Kunden, Produkten und Prozessen geeignet aufeinander abgestimmt werde. Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren Verbesserungen einzelner Prozesse mit Hilfe von Methoden wie Six Sigma oder Lean Management erzielt, stellen nun aber fest, dass zur dauerhaften Sicherung der Erfolge ein unternehmensweites Prozessmanagement erforderlich ist.

Praktische Beispiele für die Einführung von Prozessmanagement lieferten Erfahrungsberichte aus unterschiedlichen Branchen. So verwendet das Frankfurter Nahverkehrsunternehmen traffiQ das Reifegradmodell EDEN als Grundlage für die Bewertung und Weiterentwicklung der Prozessmanagement-Initiativen. Hierbei wurden auch die Aufbauorganisation und die Führungsstrukturen verändert. Wie eine Mitarbeiterbefragung zeigte, wurden allerdings nicht alle Änderungen positiv aufgenommen, weshalb nun die bemängelten Defizite gezielt angegangen werden. Noch recht neu ist das Thema Prozessmanagement bei den Stadtwerken Karlsruhe. Hier steht unter anderem die Integration der verschiedenen im Unternehmen vorhandenen Managementsysteme auf dem Programm, wie z. B. Qualitäts-, Umwelt- und Energiemanagement. Thorsten Speil berichtete, dass immer wieder der Nutzen des Prozessmanagements in Frage gestellt werde. Daher wurde ein Workshop durchgeführt, bei dem alle Bereichsleiter die aus ihrer Sicht wichtigsten Nutzenpotenziale bewerteten. Von zentraler Bedeutung sein die ständige Kommunikation. Immer wieder stelle man fest, dass Mitarbeiter gar nichts über die Prozessmanagement-Initiative wüssten.

Matthias Adelhard vom Messgerätehersteller Diehl Metering betreibt die Einführung von Prozessmanagement als Change-Projekt. Entsprechend setzt er Methoden des Veränderungsmanagements ein. Dabei kommt ihm seine Ausbildung als systemischer Organisationsentwickler zugute. Interessanterweise stimmen zwar die meisten Prozessmanagement-Praktiker der Aussage zu, dass ein gelingendes Veränderungsmanagement einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für das Prozessmanagement sei, doch hat kaum einer von ihnen eine Qualifikation im Bereich Organisationsentwicklung. Die bestätigte sich auch bei einer kurzen Umfrage im Publikum.

Im Laufe des ersten Tages präsentierten mehrere Toolhersteller ihre Prozessportale, mit denen Informationen über die Prozesse im Intranet veröffentlicht werden können. Zumeist wurden Beispiele aus konkreten Kundeninstallationen gezeigt, die einen Eindruck von den vielfältigen Navigations- und Kollaborationsmöglichkeiten gaben. Bei allen Herstellern hat sich in den vergangenen Jahren viel in Sachen Benutzerfreundlichkeit, rollenbasierten Konfigurationsmöglichkeiten und Unterstützung mobiler Endgeräte getan. Bei einer Publikums-Abstimmung setzte sich keiner der etablierten Plattformhersteller durch, sondern das noch recht neue Produkt „Ask Delphi“ von der Firma MTAC. Darin werden keine Prozessmodelle oder formale Beschreibungen ins Intranet gebracht, sondern auf die jeweilige Rolle abgestimmte Anleitungen, Videos, E-Learning-Sequenzen u. ä., die den Mitarbeiter bei der Durchführung seiner Arbeit auf recht intuitive Weise unterstützen.

Der zweite Tag widmete sich dem Thema Innovationen im Prozessmanagement. Prof. Mevius vom Konstanzer Institut für Prozesssteuerung griff erneut das Thema Digitalisierung auf und betonte, dass der Mehrwert neuer Technologien durch Prozesse entsteht. Prozessmanagement und BPM-Software haben heute einen hohen Entwicklungsstand erreicht. Dennoch stellt man fest, dass Ziele wie Kundenzufriedenheit oft nicht im gewünschten Ausmaß erreicht werden. Sein Credo: Der Mensch muss viel stärker im Mittelpunkt stehen. Ziel ist eine User Experience, wie man sie aus dem Consumer-Bereich gewohnt ist. Beispielsweise sind BPMN-Modelle ein hervorragendes Instrument für Experten, aber nicht für Fachanwender. Als Beispiel zur Unterstützung einer besseren Prozessaufnahme zeigte er eine intuitive, multimediabasierte App zur Prozesserfassung. Letztlich entsteht die „Process Experience“ aber vor allem bei der Prozessausführung. Auch hierfür präsentierte er einige Beispiele, z. B. die Integration von inEar-Devices zur Mitarbeiterunterstützung bei der Bearbeitung der Prozesse.

Lars Büsing von Learnical plädierte für die Integration von Innovationen ins Tagesgeschäft. Angesichts der Bedrohung vieler etablierter Geschäftsmodelle suchen Unternehmen nach Erfolgsformeln um sie zu kopieren. Das funktioniert in einem komplexen und chaotischen Umfeld aber nicht. Gefragt sind Innovationen, wobei es sich nicht vorrangig um einzelne Erfindungen handelt, sondern um ständiges Lernen. Erkenntnisse aus der Gehirnforschung besagen, dass Innovation nicht durch willentliche Anstrengung erzwungen werden können. Methoden wie „Lego Serious Play“ sind deswegen erfolgreich, weil Neues vor allem durch Spielen und beim Austausch zwischen Menschen entsteht.

Dies konnten die Teilnehmer anschließend selbst im Rahmen verschiedener Workshops selbst erleben. Neben Lego Serious Play, mit dem prozessbezogene Fragestellungen im buchstäblichen Sinne „be-greifbar“ gemacht werden, wurde auch ein Workshop zur kollaborativen Prozessmodellierung mit t.BPM angeboten, bei dem die in Form von kleinen Plättchen zur Verfügung stehenden Modellierungssymbole zunächst auf einem Tisch platziert und so ganz leicht neu arrangiert werden können. In einer dritten Runde stand das Spiel „Slotter“ im Mittelpunkt, mit dem das Zusammenspiel innerhalb von Prozessen ausprobiert und optimiert werden konnte. Uwe Feddern moderierte einen Dialog-Workshop, bei dem klare Regeln dazu beitragen, dass jeder zu Wort kommt und ein besseres Verständnis der Anliegen und Meinungen der anderen Gruppenmitglieder erreicht wird, als dies bei einer gewöhnlichen Diskussion der Fall ist.

Abgerundet wurde die Tagung von dem Trendforscher Walter Matthias Kunze, der die These vertrat, dass der Digitale Wandel zu einem sozialen Wandel führt und die Unternehmen daher ernst machen müssen mit der Umsetzung neuer Führungswerte. Hierzu gehört es, die Verantwortung an selbstorganisierte Teams zu übertragen und Kontrollen abzubauen. Unternehmen wie die brasilianische Firma Semco, die Werbeagentur Ministry, aber auch XING sind Beispiele dafür, wie dies funktionieren kann. Mit der zunehmenden Verbreitung von Technologie entsteht auch ein Gegentrend, nämlich ein steigendes Bedürfnis nach ethischen und spirituellen Werten. Unternehmen müssen dies berücksichtigen und die Werte und Ideale ihrer Kunden und Mitarbeiter achten sowie glaubwürdig handeln und kommunizieren.

Die Besucher erlebten eine hochkarätige Tagung, die sich neben den Vorträgen durch einen hohen Grad an Interaktionen und intensive Diskussionen auszeichnete.

by Thomas Allweyer at March 14, 2016 09:14 AM

March 09, 2016

Thomas Allweyer: Verlosung von Freikarten für die Insight 2016

MIDInsightUpdate 12.3.16: Die Aktion ist abgeschlossen, die Gewinner wurden benachrichtigt Vielen Dank an alle Teilnehmer!
Die MID hat freundlicherweise fünf Freikarten für die Insight 2016 zur Verfügung gestellt, die am 12. April in Nürnberg stattfindet. Wer eine davon gewinnen will, sollte mir bis kommenden Freitag, 11. März, eine Mail schicken und darin den Titel des Vortrags von Rangar Yogeshwar angeben. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

by Thomas Allweyer at March 09, 2016 10:52 AM

March 04, 2016

Keith Swenson: Key Process Activities for 2016

Six key process activities coming in 2016: Adaptive CM Workshop, ACM Awards, BPM Next, BPM and Case Management Global Summit, BPM 2016 Conference and (updated) CBI Conference.

1. Adaptive CM Workshop – Sept 5 or 6, 2016

This marks the fifth year that we have been able to hold this full day International Workshop on Adaptive Case Management and other non-workflow approaches to BPM.   Past workshops have been the premier place to publish rigorously peer reviewed scientific papers on the groundbreaking new technologies.  See the submission instructions.   Submission abstracts are due 10 April 2016, and notification to authors in June 2016.  Co-located with the IEEE EDOC 2016 September 5-9, 2016 in Vienna, Austria.

2. ACM Awards – Apply Now

The WfMC will be running another ACM awards program to recognize excellent use of case management style approaches to supporting knowledge workers.  The awards are designed to help show how flexible, task tracking software is increasingly used by knowledge workers with unpredictable work patterns.  Winners are recognized on the hall of fame site (see sample page highlighting a winner) and in a ceremony at the BPM and Case Management Summit in June. Each winning use case is published so that others can know about the good work you have been doing, and can follow your lead.  This series of books is the premier source of best practices in the case management space.  Submit proposals and abstracts now for help and guidance in preparing a high quality entry, and final submission due April 2015.

3. BPM Next – April 19-21, 2016

The meeting of the gurus in the BPM space.  BPM Next is where the leaders of the industry come together to discuss evolving new approaches, and to help understand the leading trends.  The engineering-oriented talks are required to have a demo of actual running code to avoid imaginative, but unrealistic, fantasies.  This year the presentations will all start with an “Ignite” presentation which has exactly 20 slides and lasts exactly 5 minutes to reign in the guru’s natural tendency for lengthy and wordy presentations.  The program is already set however attendee registration is still open.  This year it will be held again in  the quaint old-town of Santa Barabara.

4. BPM and Case Management Global Summit – June 2016

The premier independent industry show for the full range of process technologies.  Many of last year’s attendees described this as the best, most informative, conference on BPM and ACM that they had ever seen.  It’s the third year to be held at the Ritz-Carlton in Washington DC.  The last two years have seen this as the premier place for serious discussions of both Case Management and BPM.

5. BPM 2016 Conference

This year the BPM2016 Conference will be held September 18-22, 2016 in exotic Rio de Janiero, Brazil.  The conference includes the Main Track, Doctoral Consortium, Workshops, Demos, Tutorials and Panels, Industry track, and other Co-located Events.  (I can’t go this year, but I sure wish I was!)

6.CBI 2016 Conference  (updated)

The IEEE Conference on Business Informatics will be held Aug 28 – Sept 01 in Paris.  There you can submit invited case reports of around 10 pages showing experience with the technology.  The deadline is floating (until mid July)


by kswenson at March 04, 2016 08:02 PM

March 03, 2016

Thomas Allweyer: Teilnahme an neuer Studie BPM Compass möglich

Die Kollegen Komus und Gadatsch von den Hochschulen Koblenz und Bonn-Rhein-Sieg sind für ihre Studien im Umfeld des Prozess- und IT-Managements bekannt. Die jetzt gestartete Umfrage „BPM Compass“ zu den Erfolgsfaktoren des Prozessmanagements hat einen größeren Rahmen als bislang. Zum einen wurden Professor Jan Mendling von der Wirtschaftsuniversität Wien und die Gesellschaft für Prozessmanagement als Partner gewonnen, zum anderen werden Ablauf und Gestaltung der Studie von einem Beirat mit namhaften Experten aus der Praxis unterstützt. Und schließlich steht die Umfrage für internationale Teilnehmer auch auf Englisch zur Verfügung. Teilnehmen können bis zum 8. Mai alle Praktiker, die sich mit den Geschäftsprozessen in ihren Organisationen befassen. Link zum Fragebogen.

by Thomas Allweyer at March 03, 2016 04:11 PM

March 02, 2016

Sandy Kemsley: DSTAdvance16 Keynote with @KevinMitnick

Hacker and security consultant Kevin Mitnick gave today’s opening keynote at DST’s ADVANCE 2016 conference. Mitnick became famous for hacking into a lot of places that he shouldn’t...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at March 02, 2016 05:01 PM

March 01, 2016

Sandy Kemsley: DSTAdvance16 Day 1 Keynote with @PeterGSheahan

I’m back at DST‘s annual AWD ADVANCE user conference, where I’ll be speaking this afternoon on microservices and component architectures. First, however, I’m sitting in on the...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at March 01, 2016 05:00 PM

Thomas Allweyer: Führende Case Management-Plattformen integrieren Predictive Analytics

14 Plattformen für Dynamic Case Management, d. h. zur Unterstützung schwach strukturierter, wissensintensiver Prozesse, evaluierte Forrester in einer jüngst erschienenen Studie. Die als führend eingestuften Systeme wurden insbesondere für die Integration leistungsfähiger Analyse-Funktionen und die Bereitstellung vorgefertigter Applikationen für verschiedene Anwendungsfälle gelobt.

So werden bei Pega etwa historische Wartungsdaten und Echtzeitdaten dazu verwendet, Reparaturvorschläge zu machen. Auch bei IBM können automatische Vorhersagen durch Predictive Analytics-Funktionen in die Fallbearbeitung integriert werden, etwa zur Betrugserkennung. Bei beiden Anbietern werden hierfür mächtige – und auch nicht ganz billige – Analysekomponenten aus dem Bereich Big Data eingesetzt.

Appian, der dritte als „Leader“ eingestufte Anbieter, punktet unter anderem mit einem App-Markt, auf dem derzeit 32 anwendungsspezifische Lösungen für die Kunden bereitstehen. In vielen Fällen dürfte eine eine solche App zumindest einen großen Teil der Anforderungen abdecken, was die Entwicklungszeit deutlich reduziert.

Zwischen den verschiedenen Systemen und den zugrunde liegenden Ansätzen gibt es deutliche Unterschiede. So bieten einige Anbieter starke Enterprise Content Management-Funktionalitäten, wogegen andere Systeme Content lediglich als einen weiteren Datentyp behandeln. Verbesserungspotential sehen die Analysten u. a. im Bereich Rules Management. Nach wie vor seien verschiedene Arten von Regeln – z. B. für die Benutzernavigation oder für die Weiterleitung von Fällen – an mehreren Stellen verstreut. Auch die Entwicklungswerkzeuge für User Interfaces seien noch ausbaufähig. Hierin stecken große Einsparmöglichkeiten, denn etwa 50% der Aufwände für externe Entwickler werden für den Bereich Benutzerinteraktion ausgegeben

The Forrester Wave: Dynamic Case Management, Q1 2016.
The 14 Providers That Matter Most And How They Stack Up.
Download bei Appian (Registrierung erforderlich).

by Thomas Allweyer at March 01, 2016 09:42 AM

February 25, 2016

Sandy Kemsley: BPM and IoT in Home and Hospice Healthcare with @PNMSoft

I listened in on a webinar by Vasileios Kospanos of PNMSoft today about business process management (BPM) and the internet of things (IoT). They started with some basic definitions and origins of IoT...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at February 25, 2016 04:42 PM

Thomas Allweyer: Klassischer Ansatz zur Geschäftsprozessoptimierung

Cover Gronau Geschäftsprozessmanagement in Wirtschaft und VerwaltungDie Struktur des vorliegenden Werkes folgt dem vom Autor entwickelten Vorgehensmodell „RAIL“ für Projekte zur Prozessverbesserung. Dieses Vorgehensmodell umfasst die Phasen Projektvorbereitung, Istanalyse, Sollkonzeption, Umsetzung und Integration, sowie die laufende Optimierung. Zudem gehören die Querschnittsaufgaben „Projektmanagement und -steuerung“ sowie „Change Management“ dazu.

Insofern wird der Begriff des Geschäftsprozessmanagements wesentlich enger gefasst, als dies heute meist üblich ist. So werden sämtliche Aspekte des strategischen Prozessmanagements außen vor gelassen. Das RAIL-Modell enthält auch explizit „keine Regelkreise, die eine ständige Überprüfung der Geschäftsprozesse auf Effizienz sicherstellen. Die Einrichtung dieses Überprüfungsprozesses ist Aufgabe des General Management“ (S. 67). Es wird also ein „klassischer“ Ansatz des Prozessmanagements verfolgt, der häufig eher als „Geschäftsprozessoptimierung“ bezeichnet wird. An vielen Stellen werden entsprechend die Klassiker der Prozessorientierung zitiert. So wird etwa das Business Process Reengineering-Konzept von Hammer und Champy ausführlich in einem eigenen Unterkapitel erläutert – leider ohne eine kritische Bewertung aus heutiger Sicht.

Das Buch beginnt mit einem historischen Abriss und einer Klärung der wichtigsten Begriffe. Anschließend werden verschiedene Vorgehensmodelle des Prozessmanagements vorgestellt und bewertet. Auf Grundlage dieser Analyse entwickelt Gronau sein RAIL-Vorgehensmodell. Der vorliegende Band beschäftigt sich vor allem mit der Ist-Analyse und der Sollkonzeption sowie dem Querschnittsthema Projektmanagement. Die anderen Elemente des Vorgehensmodells sind einem zweiten Band vorbehalten.

Das Kapitel zur Ist-Analyse befasst sich insbesondere mit verschiedenen Methoden zur Ist-Aufnahme, wie z. B. Interviews, Fragebögen und Beobachtungen, sowie Kriterien und Werkzeugen zur Schwachstellenanalyse. Der Prozessmodellierung als wichtigem Instrument ist ebenfalls ein eigenes Kapitel gewidmet. Es werden verschiedene Modellierungsmethoden vorgestellt, darunter bekannte Notationen wie UML, EPK und BPMN, abe auch die am Institut des Autors entwickelte „Knowledge Modeling and Description Language“ (KDML) zur Untersuchung wissensintensiver Prozesse. Für die Sollkonzeption werden neben dem bereits erwähnten Business Process Reenginering-Ansatz verschiedene Heuristiken besprochen. Schließlich folgt ein Kapitel mit einer Übersicht zentraler Begriffe und Methoden des Projektmanagements.

Etwas schade ist es, dass verschiedene aktuell diskutierte Fragestellungen nicht thematisiert werden, wie z. B. die Rolle des Geschäftsprozessmanagements als Enabler digitaler Geschäftsmodelle, oder der Einsatz agiler Methoden im Prozessmanagement.


Gronau, Norbert:
Geschäftsprozessmanagement in Wirtschaft und Verwaltung: Analyse, Modellierung und Konzeption.
GITO 2016.
Das Buch bei amazon.

by Thomas Allweyer at February 25, 2016 08:10 AM

February 19, 2016

Thomas Allweyer: Digitalisierung: Häufig fehlen die Basisstrukturen

Cover Branchenatlas Digitale TransformationLaut der vorliegenden Studie ist die deutsche Wirtschaft noch sehr zögerlich, was die Digitalisierung angeht. „Klare Strategien sind die Ausnahme“, konstatieren die Autoren, denn nur bei jedem dritten der befragten Unternehmen mit über 25 Millionen Euro Umsatz wird dem Thema Digitale Transformation strategische Bedeutung eingeräumt. Entsprechend sind auch die Investitionen in dieses Zukunftsthema niedrig. Und in vielen Fällen fehlen die notwendigen Basisstrukturen.

So weisen die Geschäftsprozesse vielerorts nicht den erforderlichen Digitalisierungsgrad auf, der erforderlich wäre um neue, digitale Geschäftsmodelle umzusetzen. In über 50% der Unternehmen wird in mindestens zwei von fünf Fällen noch papierbasiert gearbeitet. Zumeist liegt weniger als die Hälfte aller Dokumente in digitaler Form vor. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Branchen. IT-Firmen und Telekommunikationsunternehmen sind vergleichsweise gut aufgestellt, wohingegen insbesondere die Branchen Logistik und Versorgung noch einigen Nachholbedarf haben.


d.velop AG:
Branchenatlas Digitale Transformation
Die kostenlose Studie kann hier angefordert werden.

by Thomas Allweyer at February 19, 2016 08:01 AM

February 17, 2016

Sandy Kemsley: When Lack Of System Integration Incurs Costs – And Embarrassment

BPM systems are often used as integrating mechanisms for disparate systems, passing along information from one to another to ensure that they stay in sync. They aren’t the only type of systems used...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at February 17, 2016 05:32 PM

February 13, 2016

Keith Swenson: To link or not to link

Google assumes that if you make a link to a site, then that is a worthwhile link to remember. Your link is a “vote” in increasing the popularity of that page in the search results. When a page contains false or misleading information, you don’t want to make that page easier to find. That is where DoNotLink comes in.

Essentials

The Page Rank Algorithm works on the idea that the more links to a page, the more valuable that page is.  But when linking to a misleading page, you would only be increasing the effect of that misleading page.  You would like to link, without increasing the rank of that page in the search sites.

I recently discovered DoNotLink (http://donotlink.com/) which allows you to create an obfuscated link that will redirect the browser there for readers, but keeps search engines from following the link to the destination.

It is easy to use.  Past the URL into the input box and hit continue.  It remembers that address, and gives you a much shorter address to use in your web page or blog post.  licking on the link will redirect the browser to that site … after a small delay.

donotlink

What about nofollow?

If you are editing the HTML, you can add an attribute to the “a” link tag named “nofollow”.  When the search engines find this in the tag, they will avoid following the link, and avoid raising the rank of the page.  I don’t know if every search engine follow this, but I would bet that Google does, and does any other search engine matter?

You can only use nofollow if you have control of the HTML.  Blogging sites, social media sites, twitter, and any automatically converted links will not have this attribute set.  The DoNotLink site will work no matter how the URL is given and no matter how the hyperlink tag is created.

Conclusion

Make a note about DoNotLink; save it someplace convenient.  Use it whenever making a link to a site that you would rather nobody ever find again.  No more guilt.

 


by kswenson at February 13, 2016 07:59 PM

February 12, 2016

Thomas Allweyer: Keine Business-Analyse ohne Prozessmanagement

Business-Analyse-CoverEs ist erstaunlich, dass das Wort „Geschäftsprozessmanagement“ nicht im Titel dieses Buchs auftaucht, denn die zentrale Bedeutung der Geschäftsprozesse für jede Business-Analyse zieht sich als roter Faden durch das gesamte Buch.

Strukturiert ist das Werk anhand eines Kreislaufmodells. Ausgehend von der Geschäftsstrategie werden konkrete Geschäftsfälle definiert. Es folgt die Erhebung der Geschäftsprozesse, auf deren Grundlage Geschäftsanforderungen abgeleitet und die Geschäftsarchitektur optimiert wird. Mit der Erfolgsbewertung schließt sich der Kreislauf.

Ausgehend von seinen umfangreichen Praxiserfahrung als Prozessberater sowie empirischen Untersuchungen zeigt der Autor, welche Probleme und Defizite in der Praxis häufig auftreten und wie diesen begegnet werden kann. Insbesondere betont er, wie wichtig der konsequente Methoden-Einsatz für den Erfolg ist.

Neben bekannten Konzepten und Vorgehensweisen stellt Minonne auch einige methodische Erweiterungen und Eigenentwicklungen vor, etwa eine Vorgehensweise zur Prozesserhebung und eine durchgängige Systematik zur Einordnung von Kennzahlen und ihren Abhängigkeiten, basierend auf der eingesetzten Ebene (Organisation, Prozess, Aktivität) und der Erfolgselevanz. Am Ende jedes Kapitels findet sich eine Reihe von Wiederholungsfragen und ausführlichen Lösungshinweisen.

Zudem wird die Anwendung der beschriebenen Methoden jeweils am durchgängigen Fallbeispiel eines Bauunternehmens exemplarisch dargestellt. An einigen Stellen sind diese konkreten Beispielanwendungen recht knapp ausgeführt, hier wäre eine etwas umfassendere Darstellung hilfreich für die Nachvollziehbarkeit und das tiefere Verständnis. Recht ausführlich beschrieben sind dafür die Ergebnisse einer vom Autor durchgeführten Studie zum Status Quo des Geschäftsprozessmanagement-Reifegrads.


Minonne, Clemente:
Business-Analyse
Konzepte, Methoden und Instrumente der Business-Architektur
Schäffer-Pöschel 2016.
Das Buch bei amazon.

by Thomas Allweyer at February 12, 2016 11:05 AM

February 09, 2016

Thomas Allweyer: 3. IT-Radar: Prozessmanager ignorieren Innovationen

Chart-aus-IT-Radar1516Sicherheit steht ganz oben auf der Agenda der Prozessmanagement- und IT-Experten, die sich an der jüngsten Befragung zum „IT-Radar für BPM und ERP“ beteiligt haben. Bemerkenswert daran ist, dass das Thema Sicherheit in den beiden vorangehenden Studien aus den Jahren 2012 und 2013 überhaupt nicht unter den zwölf wichtigsten Themen aufgetaucht war. Hier haben wohl die verschiedenen bekannt gewordenen Sicherheitsvorfälle zu einem Umdenken geführt. Auch das Thema Governance landete als Neueinsteiger in den Top zwölf auf Platz vier. Herausgerutscht aus dem oberen Dutzend sind hingegen Master Data-Management, SOA, Automatisiertes Testen und EAM.

Es gibt aber auch Aspekte, die in allen drei Befragungen als wichtig erachtet wurden, wie Compliance, Integration von Prozessen und IT, BPMN und Prozessautomatisierung. Nach wie vor liegt der Schwerpunkt also vor allem auf den klassischen Themen, wohingegen es kein aktueller Trend wie Big Data, Industrie 4.0, Cloud Computing und Digitalisierung unter die ersten zehn geschafft hat. Hier sehen die Autoren der Studie die Gefahr, dass sich Prozess- und IT-Experten zusehends von den Prioritäten der Unternehmensleitung entfernen. Während sich die Führungsebene mit innovativen Ansätzen wie Digitalisierung und Big Data beschäftigt, konzentieren sich IT- und Prozessverantwortliche fast nur auf die sichere Beherrschung der aktuellen Prozesse und Systeme.

Immerhin prognostizieren die Studienteilnehmer eine zukünftig wachsende Bedeutung dieser Innovationsthemen. Aber auch auf längere Sicht schätzen sie diese als weniger bedeutend ein als Sicherheit, Compliance und Prozessautomatisierung. Hierin sind sich Anwender, Software-Anbieter und Wissenschaftlicher weitgehend einig.

Informationen zur Studie finden sich unter it-radar.info. Dort kann auch der gerade fertiggestellte Ergebnisbericht angefordert werden.

by Thomas Allweyer at February 09, 2016 10:48 AM

February 08, 2016

Sandy Kemsley: Bruce Silver Now Stylish With DMN As Well As BPMN

I thought that Bruce Silver’s blog had been quiet for a while: turns out that he moved to a new, more representative domain name, and my feed reader wasn’t updating from there. He’s rebranding his...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at February 08, 2016 04:35 PM

February 04, 2016

Thomas Allweyer: Prozess- und Adaptive Case Management auf kiwiw-Workshop

kiwiw-logoEine interessante Gelegenheit, einen etwas anderen Ansatz zur Automatisierung von weniger stark strukturierten Prozessen live zu erleben, bietet sich auf einem Workshop der Firma kiwiw am 26.2. in Hamburg. Es werden Neuerungen und Anwendungen der kiwiw-Plattform vorgestellt, deren Einsatz an der Universität Hannover in diesem Beitrag beschrieben wird. Auf dem Programm stehen unter anderem Vorträge zu Qualitätsmanagementsystemen gemäß ISO 9001 nach der Novelle von 2015, einer Lösung zur Vermietung von Maschinen und ein Workshop „Von der Prozesstapete zur Prozessdynamik“ mit Professor Jablonski von der Universität Bayreuth. An dem Workshop können neben kiwiw-Partnern auch interessierte Berater und Anwender teilnehmen. Die Anmeldung ist über die kiwiw-Homepage möglich.

by Thomas Allweyer at February 04, 2016 07:28 AM

February 02, 2016

Thomas Allweyer: Business Analyse einfach und effektiv – zweite Auflage

Cover Hanschke Business Analyse 2. AuflageDas Buch „Business Analyse einfach und effektiv“ mit einem starken Focus auf Demand Management und Best Practices ist in der zweiten Auflage erschienen. Die Struktur und wesentlichen Inhalte des Buchs sind gleich geblieben (hierzu wird auf diese Besprechung der ersten Auflage verwiesen).

In der neuen Auflage werden die verschiedenen Planungsebenen stärker berücksichtigt, zudem kamen weitere Best Practices hinzu, wie z. B. die Erstellung von Business Cases, sowie Ausführungen zur Werkzeugunterstützung.


Inge Hanschke, Gunnar Giesinger, Daniel Goetze:
Business Analyse einfach und effektiv.
Geschäftsanforderungen verstehen und in IT-Lösungen umsetzen.
2. Auflage. Hanser 2016.
Das Buch bei amazon.

by Thomas Allweyer at February 02, 2016 02:42 PM

January 28, 2016

Thomas Allweyer: Digitalisierung im Fokus der MID Insight

MIDInsight50 € Rabatt für Leser dieses Blogs Die Digitalisierung von Unternehmen steht im Fokus der diesjährigen Konferenz Insight, die am 12.4.2016 in Nürnberg stattfindet. Dabei werden besonders die gewandelten Rollen der IT und des Geschäftsprozessmanagements betrachtet, die zentral für die Entwicklung und die erfolgreiche Umsetzung neuer Geschäftsmodelle sind. Die Eröffnungs-Keynote hält der Innovationsforscher Nick Sohnemann zum Thema „The New Technology Wave – How Digitalization Disrupts Industries“. Markus Grimm von der GEMA spricht über die Nutzung von Musik und die Konsequenzen der Digitalisierung für Verwertungsgesellschaften. Zum Abschluss beschäftigt sich der bekannte Fernsehjournalist Ranga Yogeshwar über die Auswirkungen der Informationsexplosion auf den Umgang mit Wissen.

Das umfangreiche Fachprogramm bietet insgesamt sieben Vortrags-Tracks zu Themen wie Digitalisierung, Prozessmanagement, Business Intelligence, Agile Entwicklung und Modellierung. Dabei kommen sowohl Anwender als auch Vertreter von IT-Firmen und Forscher zu Wort. Selbstverständlich wird es auch die Möglichkeit geben, sich über die Modellierungs-Werkzeuge und methodischen Ansätzen des Veranstalters MID zu informieren.

Mit dem Aktionscode „KUPR“, den man bei der Online-Anmeldung auf der Veranstaltungshomepage eingeben kann, erhält man 50 € Rabatt auf den Eintrittspreis. Außerdem lohnt es sich schnell zu sein, denn nur noch bis zum Ende dieser Woche (31. Januar) gibt es zudem einen reduzierten Early Bird-Tarif.

by Thomas Allweyer at January 28, 2016 07:12 AM

January 27, 2016

BPM-Guide.de: Camunda Roadshow – [x] done

This and last week we did a roadshow through 7 German speaking cities (Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Munic, Zurich and Vienna). Even if we knew beforehand that there is a lot of interest in Camunda we were surprised by the big amount of people showing up at every single meeting. In total we had more that 550 people in 7 cities! It was an even mixture between business focused roles (like Business Analysts or Project Managers) and technical ones (like Developers). We got a lot of good feedback and so much concrete requests, so I think we will do a …

by Bernd Rücker at January 27, 2016 02:49 PM

January 25, 2016

Thomas Allweyer: Praxiserfahrungen und Innovationen auf CPO-Kongress

BPMO-KongressEinen spannenden Mix aus Praxisberichten und Vorträgen zu neuen Entwicklungen im Prozessmanagement bietet der diesjährige Kongress der BPM&O, der am 10. und 11. März in Köln stattfindet. Im ersten Teil berichten Referenten der Karlsruher Stadtwerke, des Messgeräteherstellers Diehl Metering und des Frankfurter Nahverkehrsdienstleisters traffiQ von ihren Prozessmanagement-Initiativen und Erfahrungen. Im Fokus stehen dabei unter anderem die Einführung eines systematischen Prozessmanagements, das Veränderungsmanagement, die prozessorientierte Organisation und ihre Weiterentwicklung mit Hilfe des Reifegradmodells „eden“.

Uwe Federn und Thilo Knuppertz vom Gastgeber BPM&O erläutern, wie sich das Prozessmanagement weiterentwickeln muss, um die digitale Transformation von Unternehmen zu unterstützen. In eine ähnliche Richtung geht der Vortrag von Professor Mevius, der u. a. über die agile Entwicklung von Prozessen und die Gestaltung der „Process Experience“ für die Kunden spricht. Der Zukunftsforscher Walter Matthias Kunze geht auf den Wertewandel im Zeitalter des Internets ein und wie man diesen für die Veränderung von Prozessen nutzt. Innovation und Lernen werden künftig eins mit dem Tagesgeschäft – das ist die These von Lars Büning, der Unternehmen zum Thema Lernen berät und hierfür unter anderem „LEGO Serious Play“ einsetzt.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf der Homepage der Veranstaltung.

by Thomas Allweyer at January 25, 2016 09:21 AM

January 15, 2016

Sandy Kemsley: Smarter Mobile Apps Webinar with Me and @jamet123

I wrote a paper last year with James Taylor on smarter mobile apps that leverage process and decision management technologies, and we’re giving a webinar on the topic next Tuesday, January 19, at 1pm...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at January 15, 2016 04:09 PM

January 11, 2016

Thomas Allweyer: Erfolgreich im Internet der Dinge

Enterprise-IoT-CoverÜberall ist derzeit die Rede vom „Internet of Things“ (IoT). Doch welche konkreten Anwendungen gibt es bereits? Und vor allem: Was bedeuten die aktuellen Entwicklungen für das eigene Unternehmen, und wie kann man im Internet der Dinge erfolgreich sein? Wer sich mit diesen Fragen beschäftigt, kommt an dem englischsprachigen Buch „Enterprise IoT“ nicht vorbei. Das umfassende Werk dürfte für verschiedene Zielgruppen gleichermaßen interessant sein: Sowohl für Einsteiger in die Thematik, als auch für Manager und Projektleiter, aber auch für Software- und System-Architekten.

Einsteiger in das Thema dürften vor allem vom ersten Teil des Buchs profitieren, in dem die Grundlagen des IoT, wichtige Anwendungsgebiete und ausführliche Fallstudien beschrieben werden. Letztere stammen aus den Bereichen Energie, Industrie, Autos und Verkehr sowie „Smart Cities“. An den untersuchten Beispiele wird die Vielfalt des Themengebiets deutlich. So wird das Internet der Dinge in der Energieversorgung nicht nur für die automatische Verbrauchserfassung und -optimierung genutzt, sondern z. B. auch für die Überwachung und Diagnose von Kraftwerken oder die Koordination verschiedener Energie-Erzeuger und -Verbraucher. Ein Beispiel aus dem industriellen Umfeld ist die Demonstrationsanlage „Smart Factory“ in Kaiserslautern, wo individuelle Produkte mit der Losgröße 1 hergestellt werden. Die Produktionsanlage besteht dort aus autonomen Modulen, die innerhalb von Minuten neu konfiguriert und zusammengestellt werden können. Weitere Fallstudien beschreiben die intelligente Chargenverfolgung in einer Chipfabrik, das Flottenmanagement für Reinigungsmaschinen und das Management der Kühlkette in der Lebensmittel-Logistik. Ein etwas außergewöhnliches Beispiel ist die Erfassung und Auswertung riesiger Datenmengen am Teilchenbeschleuniger des Europäischen Kernforschungszentrums CERN.

Im Bereich Auto und Verkehr ist eine spannende Frage, wann mit selbstfahrenden Autos im breiten Einsatz zu rechnen ist. Doch bereits jetzt gibt es viele weitere Einsatzbereiche, bei denen das Internet der Dinge eine wichtige Rolle spielt, z. B. in den Bereichen Car Sharing, Elektro-Mobilität oder Flottenmanagement. Die vorgestellten IoT-Szenarien im kommunalen Bereich unterscheiden sich ebenfalls sehr stark voneinander. Hauptanwendungsgebiete sind zur Zeit Parkplatz-Management sowie Licht- und Wasserversorgung. Aber auch in der Müllentsorgung sind neue Konzepte möglich, z. B. Mülltonnen, die selbständig die Müllabfuhr rufen, wenn sie voll sind. Die Ausführlichkeit der Fallstudien ist unterschiedlich. Insbesondere in den Bereichen Energie und Industrie finden sich zahlreiche sehr umfassende Beschreibungen. Darin werden das jeweilige Szenario mit den verwendeten Komponenten und Technologien erläutert sowie besondere Herausforderungen und gewonnene Erkenntnisse diskutiert. Abgerundet wird dies in vielen Fällen durch Interviews mit Projektverantwortlichen.

Basierend auf den untersuchten Fallstudien entwickeln die Autoren im zweiten Teil des Buchs ihre IoT-Methodik „Ignite“. Diese Methodik ist zweigeteilt. In der ersten Phase, „Strategy Execution“, geht es um die Verortung des Themas IoT in der Unternehmensstrategie, die Identifikation und Ausarbeitung von Marktchancen, und die Initiierung von Projekten. Hierfür werden verschiedene Instrumente vorgestellt, z. B. ein Framework zur Entwicklung eines IoT-Business Models. In größeren Unternehmen, bei denen das Thema IoT an vielen Stellen eine Rolle spielen kann, ist es hilfreich, ein IoT-Kompetenzzentrum aufzubauen, das das betreffende Know-how bündelt. Zudem sollte eine einheitliche technische IoT-Plattform aufgebaut werden, die in verschiedenen Projekten verwendet werden kann.

Im Gegensatz zur Strategie-Phase, die vor allem für das Management interessant ist, richten sich die Ausführungen zur zweiten Phase, „Solution Delivery“, vorrangig an Projektleiter und System-Architekten. Darin geht es um die Planung und Implementierung konkreter Projekte sowie den Betrieb der entwickelten Lösung. Dies stellt eine große Herausforderung dar, da so verschiedene Disziplinen wie Produktentwicklung, Produktion, Unternehmens-IT, eingebettete Systeme, Telekommunikation usw. einbezogen werden müssen. Insbesondere das Aufeinandertreffen so unterschiedlicher Kulturen wie die der Internet-Entwicklung und die des Maschinenbaus macht die Zusammenarbeit schwierig. Die Ignite-Methodik beschreibt den gesamten Lifecyle für eine Lösung und stellt für die einzelnen Disziplinen verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung. Dabei wird von einer groben Grundstruktur „Plan – Build – Run“ ausgegangen, doch kann auch ein agiles Vorgehen gewählt werden.

Schließlich werden die verschiedenen Bausteine einer IoT-Lösung beschrieben. Zur Charakterisierung des jeweiligen IoT-Projektes wird ein Kriterienkatalog verwendet, der zum Vergleich mit anderen Projekten und zur Auswahl der geeigneten Lösungsarchitektur genutzt werden kann. Die grundlegende Architektur kann mit Hilfe eines „Asset Integration Architecture“-Schemas dokumentiert werden. Anschließend werden die verschiedenen Technologien erläutert, die in einer IoT-Lösung zum Einsatz kommen, z. B. Gateways und Sensor-Netzwerke, unterschiedliche Kommunikationsmöglichkeiten, Cloud-Dienste und Anwendungsplattformen. Weitere besprochene Themen sind Benutzerinteraktionen, Sicherheit und der Zusammenhang des IoT mit den Themen Big Data und Prozessmanagement.

Auch wenn man für den konkreten Einsatz der vorgestellten Technologien Spezialisten mit tiefergehendem Know-how benötigt, wird doch ein guter Überblick über die prinzipiell zur Verfügung stehenden Technologien gegeben, sowie ein grundsätzliches Verständnis über ihre Möglichkeiten und Grenzen.

Im dritten Teil des Buchs wird die Ignite-Methodik in einem konkreten Projekt angewandt. Dabei handelt es sich um ein „Testbed“ des Industrial Internet Consortiums, d. h. eine experimentelle Anwendung für eine konkrete Problemstellung aus der Praxis. Dabei handelt es sich um die Konfiguration, das Management und die Überwachung des Einsatzes tragbarer Elektrowerkzeuge in der Montage.

Die Inhalte des Buchs wurden im Sinne des Open Publishing-Gedankens während ihres Entstehens nach und nach auf der Webseite enterprise-iot.org veröffentlicht. Sie stehen dort nach wie vor zur Verfügung, so dass man vor Erwerb des Buches bereits wesentliche Teile in einer Vorabversion lesen kann.


Dirk Slama, Frank Puhlmann, Jim Morrish, Rishi Bhatnagar:
Enterprise IoT: Strategies and Best Practices for Connected Products and Services.
O’Reilly 2015.
Das Buch bei amazon.

by Thomas Allweyer at January 11, 2016 12:31 PM

December 30, 2015

BPM-Guide.de: Camunda Review 2015

For anyone interested in Camunda, here is my 2015 review.

Revenue

Our total company revenue grew by 79%.

We have grown our subscription volume (the amount of money we can expect as a recurring revenue) by 87%.

The renewal rate of our existing customers is 100%. Since 2012, when we started our offering, we have not lost a single customer. I cannot believe it will stay like this forever, but right now this means:

They keep using our product and therefore still want the support. Our customer service is pretty good.

We’re still profitable.

Customers

We have almost doubled our customer base and signed up pretty impressive …

by Jakob Freund at December 30, 2015 12:32 PM

December 21, 2015

BPM-Guide.de: Free DMN Online Simulator

We have created an online simulator that allows you to execute DMN decision tables with exemplary data. it is available here: https://camunda.org/dmn/simulator/

What can I do with it?

You can edit the decision table and add, remove or change the rules, as well as add, remove or change the inputs and outputs. You can also upload and execute your local DMN file.

The simulator should help you to

learn DMN in a try-and-error fashion validate if your DMN table is sound see what’s possible with DMN (in Camunda) How does it technically work?

In the frontend, it combines dmn-js with a little bit of custom Javascript. In the …

by Jakob Freund at December 21, 2015 06:06 AM

December 18, 2015

Thomas Allweyer: Business-Objekte, Verträge und Web-basierte Formulare in Bonita 7

Generiertes InitialisierungsformularBei dem BPM-System Bonita, dessen kostenfreie Community Edition ich in der Lehre einsetze, gab es dieses Jahr einen größeren Releasewechsel auf die Version 7. Glücklicherweise funktionieren die zahlreichen, mit Bonita 6 erstellten Beispielprozesse aus meinem BPMS-Buch weiterhin, die man hier herunterladen kann. Zwischenzeitlich hatte ich Gelegenheit, mir die neuen Features näher anzusehen und sie an einem Beispielprozess auszuprobieren. Die wichtigsten Neuerungen sind:

  • Business-Objekte auf Grundlage eines prozessübergreifenden Business-Daten-Modells
  • Contracts (Verträge) zur losen Kopplung der Benutzungsoberfläche
  • Nutzung des REST-API zur Anbindung der Benutzungsoberfläche
  • UI-Designer (Oberflächen-Editor) auf Basis der Web-Frameworks AngularJS und Bootstrap
  • Applications (Anwendungen), die unabhängig vom Bonita-Prozessportal genutzt werden können

Eine Beschreibung und Einschätzung dieser Neuerungen und ein ausführliches Tutorial zur Entwicklung eines Beispielprozesses finden sich in diesen Artikeln:

 

by Thomas Allweyer at December 18, 2015 12:21 PM

December 17, 2015

BPM-Guide.de: New Camunda Modeler already plays in BPMN Champions League

The brand-new Camunda Modeler based on bpmn.io just proved that it can already play in The Champions League of BPMN modeling. What is The Champions League of BPMN modeling? Well there are dozens if not hundreds of tools that can draw BPMN and produce the process diagrams that we have all come to love in the last 13 years. That is not really a challenge in 2015. The Champions League in terms of BPMN is represented by the Model Interchange Working Group (MIWG) at the OMG. It provides a test suite for training the tools and also organizes live demonstrations …

by Falko Menge at December 17, 2015 10:11 AM

December 14, 2015

Thomas Allweyer: Camunda unterstützt nun den kompletten Dreiklang aus BPMN, CMMN und DMN

BPMN Heatmap in CamundaMit dem jüngsten Release 7.4 unterstützt die Plattform des Berliner Open Source BPM-Spezialisten Camunda neben den Standards BPMN für strukturierte Prozesse und CMMN für das Case Management nun auch DMN (Decision Model and Notation) zur Modellierung komplexer Entscheidungen. Dabei wurde bislang nicht die grafische Notation implementiert, sondern die Entscheidungstabellen als zentrales Element zur Definition von Regeln. Die von Camunda entwickelte Decision Engine kann sowohl standalone genutzt, als auch aus BPMN-Prozessen und CMMN-Fällen heraus aufgerufen werden. Dabei wird eine Historie mitgeführt, so dass sich später nachvollziehen lässt, wie bestimmte Entscheidungen zustande kamen. In der kostenpflichtigen Enterprise Edition ist es außerdem möglich, Regeln live während der Prozessausführung zu editieren.

Eine weitere Neuigkeit ist der BPMN-Modeler, ein komplettes Modellierungswerkzeug, das auch separat von der BPM-Plattform genutzt werden kann. Dieses Tool wurde auf Basis der bereits seit einiger Zeit verfügbaren Web-Modellierungsumgebung bpmn.io entwickelt. Im Gegensatz zu bpmn.io handelt es sich beim BPMN-Modeler jedoch um ein Offline-Werkzeug, das nicht auf eine Internet-Anbindung angewiesen ist. bpmn.io ist auch für Entwickler interessant, die eine BPMN-Modellierung in ihre eigenen Anwendungen und Webseiten integrieren möchten. Dabei ist auch eine Anpassung möglich. Die Modellierungskomponente wird bereits von einigen unabhängigen Softwareherstellern als Tool zur Konfiguration ihrer prozessgesteuerten Anwendungen genutzt, z. T. mit einer gezielt für den Anwendungszweck eingeschränkten Modellierungspalette.

Zur Analyse der abgelaufenen Prozesse steht in der Enterprise Edition nun eine „BPMN Heatmap“ zur Verfügung. Dabei kann man sich in einem grafischen Prozessmodell durch entsprechende Farbmarkierungen anzeigen lassen, welche Pfade besonders häufig durchlaufen worden sind (vgl. die obige Abbildung). Auch unter der Haube der Process Engine hat sich einiges getan, z. B. Verbesserungen hinsichtlich Performance und Skalierbarkeit.

Weitere Neuerungen werden in dieser Webinar-Aufzeichnung vorgestellt.

by Thomas Allweyer at December 14, 2015 10:21 AM

December 08, 2015

BPM-Guide.de: Camunda BPM 7.4 Roadshow

Berlin 18.01. | Hamburg 19.01. | Düsseldorf 20.01. | Frankfurt (M) 21.01. | München 22.01. | Zürich 26.01. | Wien 27.01.

In Zusammenarbeit mit

Die wichtigsten Neuigkeiten zu Camunda BPM 7.4

Im Januar haben Sie die einmalige Gelegenheit, die neuen Features in Camunda BPM 7.4 direkt live zu erleben. An insgesamt 7 Terminen in Deutschland, der Schweiz und Österreich werden folgende Fragen beantwortet:

Was bietet der neue Camunda Modeler? Wie können Business Analysten mit DMN ihre Geschäftsregeln abbilden? Wie können Entwickler mit der neuen DMN-Engine diese Regeln automatisieren? Welche Praxisprobleme lassen sich mit DMN lösen?

Die Camunda-Gründer Bernd Rücker und Jakob Freund werden persönlich vor Ort sein …

by Jakob Freund at December 08, 2015 10:42 AM

December 01, 2015

Thomas Allweyer: Die tatsächlich abgelaufenen Prozesse analysieren

Screenshot Disco Process MiningDie Analyse von Geschäftsprozessen wird meist auf Grundlage von Prozessmodellen durchgeführt, die mit Hilfe von Interviews und Workshops erhoben wurden. Diese Modelle stellen somit dar, wie der Prozess nach Ansicht der involvierten Mitarbeiter abläuft. Der tatsächliche Ablauf kann sich jedoch in vielen Fällen deutlich von dieser Idealvorstellung der Beteiligten unterscheiden. Beim Process Mining wertet man daher die Daten der tatsächlich durchgeführten Prozesse aus. Dies setzt voraus, dass der Prozess IT-gestützt abläuft und entsprechende Daten in den verwendeten IT-Systemen vorliegen. Mit Hilfe spezieller Algorithmen und Auswertungstools lassen sich daraus Schwachstellen, Probleme und Abweichungen von den vorgegebenen Prozessen analysieren.

Trotz nachweisbarer Potenziale und Einsparmöglichkeiten ist der Markt für Process Mining bisher recht überschaubar. Die Firma Fluxicon ist einer der Anbieter, die sich auf dieses Thema spezialisiert haben. Die Gründer des Unternehmens, Anne Rozinat und Christian Günter, bieten mit ihrer Software „Disco“ ein Process Mining-Tool an, das sich durch gute Benutzbarkeit auszeichnet und auch von Nicht-Experten genutzt werden kann. Hier spielen intuitiv verständliche Darstellungen in Form von Prozessmodellen und interaktiv anpassbare Visualisierungen eine wichtige Rolle. Voraussetzung dafür sind schnelle Auswertungsalgorithmen, damit die Benutzer etwa für den Vergleich unterschiedlicher Szenarien nicht lange warten müssen – auch bei großen Datenmengen.

Daten über die tatsächlich abgelaufenen Prozesse benötigt

Diese Eigenschaften unterscheiden „Disco“ als kommerzielles Produkt von den Process Mining-Werkzeugen der akademischen Forschung, die z. T. als Open Source verfügbar sind. Fluxicon entstand ursprünglich selbst als Spin-Off der Process Mining-Forschungsgruppe an der Technischen Universität Eindhoven. Deren Leiter, Professor Wil van der Aalst, ist der führende Experte im Bereich Process Mining. Er sitzt auch im Fluxicon-Beirat, so dass ein ständiger Austausch mit der Forschung gegeben ist.

Wie funktioniert die Prozessanalyse mit Fluxicon? Zunächst müssen die Daten über die tatsächlich abgelaufenen Prozesse bereitgestellt werden. Wird der Prozess durchgängig von der Process Engine eines BPMS gesteuert oder etwa über eine Adaptive Case Management-Plattform abgewickelt, die sämtliche Ereignisse als Audit Trail speichert, so ist dies vergleichsweise einfach, da die Daten bereits in einer recht gut auswertbaren Form vorliegen. Wesentlich schwieriger wird es, wenn herkömmliche, funktionsorientierte IT-Systeme eingesetzt werden, die beispielsweise über keinen einheitlichen Identifizierer für einen kompletten Prozessdurchlauf verfügen. Verläuft der Prozess gar über mehrere unterschiedliche Systeme hinweg, wird es noch mühsamer, die zu einem bestimmten Prozess gehörenden Daten zuzuordnen. Fluxicon bietet keine vorgefertigen Standardadapter zur Datenextraktion an. Diese muss ggf. individuell realisiert werden.

Interaktive Visualisierungen

Disco benötigt als Input ein Event Log, das mindestens eine Case-ID (Identifzierer der Prozessinstanzen) und die aufgetretenen Ereignisse (z. B. Beginn und Ende von Aktivitäten) mit Zeitstempeln enthält. Es lassen sich aber auch zugeordnete Ressourcen und weitere Attribute verarbeiten. So kann es beispielsweise hilfreich sein, Prozesskennzahlen hinsichtlich unterschiedlicher Produkte, Kundengruppen, Vertriebskanälen, Organisationseinheiten oder Auftragswerten auszuwerten.

Für die Analyse der importierten Prozessdaten stehen drei verschiedene Ansichten zur Verfügung: Ein grafisches Prozessmodell, eine Statistik-Ansicht und eine Darstellung der einzelnen Cases, d. h. Prozessinstanzen. Im grafischen Prozessmodell werden die durchgeführten Aktivitäten angezeigt sowie alle Übergänge, die zwischen den Aktivitäten vorgekommen sind. Dabei werden die Aktivitäten entsprechend der Häufigkeit ihrer Durchführung unterschiedlich eingefärbt. Die Dicke der Pfeile zwischen den Aktivitäten zeigt an, wie häufig ein bestimmter Übergang stattgefunden hat. Somit lässt sich schnell erkennen, wo sich das hauptsächliche Geschehen in dem Prozess abgespielt hat. Neben den Häufigkeiten lassen sich auch die Durchlaufzeiten visualisieren. Die Darstellung kann auf verschiedene Weise angepasst werden, z. B. kann man nur selten durchgeführte Aktivitäten oder Pfade ausblenden, wenn man sich auf die typischen Fälle konzentrieren möchte. Die Prozessmodell-Ansicht bietet zudem eine grafische Animation. Darin kann man beispielsweise gut erkennen, vor welchen Aktivitäten sich lange Warteschlangen gebildet haben.

Drill-Down bis auf einzelne Prozessinstanzen

In der Statistik-Ansicht stehen zahlreiche Prozesskennzahlen-Charts und Tabellen zur Verfügung. Neben unterschiedlichen Auswertungen zu Häufigkeiten und Dauern von Prozessinstanzen und einzelnen Aktivitäten kann man auch den Ressourcen-Einsatz und die Werte beliebiger anderer, mit den Prozessdaten importierter, Attribute analysieren. Für gezielte Auswertungen können die Prozessdaten nach diversen Kriterien gefiltert werden. So kann man etwa eine Einschränkung auf die Prozessinstanzen vornehmen, bei denen eine bestimmte Aktivität übersprungen wird, oder auf die, die mit einer bestimmten Aktivität enden. Die gefilterten Datensätze können für weitere Auswertungen gesondert abgespeichert werden.

Möchte man in den Statistik-Charts gefundene Auffälligkeiten näher analysieren, so kann man per Drill-Down bis auf einzelne Prozessinstanzen herunter navigieren. Diese werden in der Case-Ansicht dargestellt. Hier kann man sich für jede Prozessinstanz die durchgeführten Aktivitäten mit sämtlichen Details ansehen, wie Beginn, verwendete Ressourcen und die Werte weiterer Attribute. Diejenigen Prozessinstanzen, die dieselben Aktivitäten in derselben Reihenfolge durchlaufen haben, werden zudem zu Case-Varianten zusammengefasst. So kann man z. B. alle Instanzen untersuchen, bei der bestimmte Rücksprünge zu früheren Aktivitäten stattgefunden haben.

Problemursachen identifizieren, die mit herkömmlichen Methoden nicht gefunden werden

Das Versprechen der intuitiven Bedienbarkeit haben die Disco-Entwickler erfüllt. Man findet sich sehr schnell in der Oberfläche zurecht, und die verschiedenen Analyse- und Interaktionsmöglichkeiten erschließen sich meist auch ohne die direkt in die Oberfläche einblendbaren Hinweise der Online-Hilfe. Um gute und sinnvolle Ergebnisse zu erzielen genügt jedoch die Beherrschung des Werkzeugs noch nicht. Man muss sich vielmehr mit der Methodik des Process Minings auseinandersetzen. So spielt etwa die Auswahl geeigneter Attribute und Identifizierer beim Datenimport eine wichtige Rolle.

In verschiedenen Fallstudien konnten mit Hilfe des Process Mining Ursachen für Probleme gefunden werden, die sich mit herkömmlichen Prozessanalyse-Methoden nicht ermitteln ließen. Voraussetzung sind aber wie gesagt eine durchgängige IT-Unterstützung der Prozesse und die Möglichkeit einer prozessbezogenen Datenextraktion aus den eingesetzten Informationssystemen.

by Thomas Allweyer at December 01, 2015 03:23 PM

November 24, 2015

Thomas Allweyer: Forrester untersucht BPM-Plattformen für das Digital Business: Geschwindigkeit ist alles

Der neueste BPMS-Marktüberblick aus dem Hause Forrester zielt vor allem auf das Potenzial der BPM-Plattformen zur Umsetzung der viel beschworenen Digitalisierung des Business. Im Fokus steht nicht mehr die Effizienzverbesserung operativer Prozesse, sondern die schnelle Umsetzung von Innovationen, die ein verbessertes Kundenerlebnis ermöglichen. Aus diesem Grund prognostizieren die Analysten auch ein deutliches Wachstum des BPM-Marktes. Laut einer Umfrage sehen die meisten Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategien als schwierigste Herausforderungen die Qualifikation der Mitarbeiter und den Aufbau geeigneter Prozesse. Bei Letzerem können BPM-Systeme eine wichtige Rolle spielen. Als wichtigste Differenzierungsmerkmale für BPM-Systeme werden die damit mögliche Entwicklungsgeschwindigkeit, leistungsfähige Funktionalitäten zum User Interface Design und das Case Management gesehen.

Mehrfach wird in dem Report das Thema Geschwindigkeit angesprochen. Das herkömmliche Vorgehen zur Prozessoptimierung sei oftmals zu schwerfällig. Zugunsten einer schnellen Umsetzung von Innovationen werde oft auf bekannte Ansätze wie Six Sigma oder die Prozessmodellierung verzichtet. Stattdessen setzten die Unternehmen auf Design Thinking und „Lean Experimentation“ um schnell neue Ideen ausprobieren und weiterentwickeln zu können. BPM-Systeme sollen die erforderliche Geschwindigkeit bei der Anpassung der Prozesse an Digitale Strategien ermöglichen. Hierbei müssen verschiedene Vorgangstypen unterstützt werden, wie strukturierte Workflows, komplett automatisierte Abwicklungen (Straight-Through Processing) und flexibles Fallmanagement. Oftmals kommen diese unterschiedlichen Typen auch gemeinsam innerhalb eines Gesamtprozesses vor. Im Fokus stehen nicht mehr die Back-end-Prozesse, sondern Abläufe im gesamten Unternehmen und auch über Unternehmensgrenzen hinweg. Hierbei sind verschiedenste Endgeräte und Kanäle zu unterstützen, wie klassische Webseiten, Social Media und auch das Internet of Things (IoT).

In die Untersuchung einbezogen wurden insgesamt zwölf BPMS-Anbieter, wobei der Schwerpunkt auf weltweit tätigen Firmen lag, die umfangreiche Installationen bei Großkonzernen nachweisen können. Insofern ist der Überblick für Unternehmen des deutschsprachigen Raums zwar interessant, aber keineswegs ausreichend, da viele leistungsfähige Anbieter aus Europa komplett durch das Raster fielen. Umgekehrt sind manche der bewerteten Anbieter in Mitteleuropa wenig aktiv. Von den zwölf BPMS-Herstellern der Forrester-Studie beteiligte sich auch nur ein einziger bei der auf den deutschsprachigen Raum fokussierenden BPMS-Studie, die ich dieses Jahr gemeinsam mit BPM&O erstellt habe.


The Forrester Wave: BPM Platforms for Digital Business, Q4 2015
Download bei Pegasystems (Registrierung erforderlich)

by Thomas Allweyer at November 24, 2015 07:51 AM

November 20, 2015

Sandy Kemsley: HoHoTO 2015: be a sponsor, or just come for the party

HoHoTO is a fundraiser event put on each year by Toronto’s digital community: a great party with dancing, raffles and a chance to catch up with your friends (at the top of your lungs to be heard over...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at November 20, 2015 05:52 PM

November 13, 2015

Thomas Allweyer: Universität Hannover automatisiert die Prozesse des Veranstaltungsmanagements mit kiwiw

Screenshot kiwiwBereits vor längerer Zeit wurde an dieser Stelle über das System kiwiw berichtet, das sich mit seinem auf Zuständen basierenden Ansatz von den aus herkömmlichen BPM-Systemen bekannten Konzepten unterscheidet. Jetzt hatte ich Gelegenheit, mich mit dem kiwiw-Gesschäftsführer Christof Langer über den Einsatz von kiwiw für das Veranstaltungsmanagement an der Leibniz Universität Hannover zu unterhalten.

Neben dem gewöhnlichen Vorlesungsbetrieb finden an jeder Hochschule auch zahlreiche andere Veranstaltungen statt, wie z. B. Vorträge oder Weiterbildungskurse für die Hochschul-Mitarbeiter. Zur Planung und Abwicklung derartiger Veranstaltungen nutzten die verschiedenen Bereiche in der Vergangenheit ganz unterschiedliche Software-Systeme. Diese waren meist funktional ausgerichtet. So gab es etwa unterschiedliche Systeme für die Buchung von Räumen, die Ausstellung von Dozenten-Verträgen oder die Verwaltung der Teilnehmer. Hinzu kamen die üblichen Excel-Listen und Word-Dokumente für Anwesenheitslisten, Teilnahmebestätigungen und vieles mehr.

Um eine einheitliche und durchgängige Lösung für das Veranstaltungsmanagement zu schaffen, führte die Universität letztes Jahr eine Ausschreibung durch. Es beteiligten sich über 30 Anbieter. Dabei reichte das Spektrum von Anbietern fertiger Standardsoftware bis zu Softwareentwicklungsfirmen, die eine komplette Individualentwicklung anboten. Dass das noch recht junge Unternehmen kiwiw den Zuschlag bekam, lag vor allem daran, dass sich die Plattform schnell an die individuellen Prozesse der Universität anpassen ließ und man Änderungen sehr leicht umsetzen kann. Von großem Nutzen ist die Möglichkeit, Prozessvarianten anzulegen, mit denen die individuellen Besonderheiten der einzelnen Universitätsbereiche abgebildet werden können.

Gesamter Lebenszyklus von Veranstaltungen abgedeckt

Das System ermöglicht die komplette Abwicklung des gesamten Veranstaltungs-Lebenszyklus von Anfang bis Ende. Dies reicht von der Planung über die Durchführung bis zur Auswertung und dem Ausstellen von Teilnehmerzertifikaten. Die Verwaltung von Dozenten, Angeboten und Verträgen gehören ebenso dazu wie die Buchung von Räumen, der Verleih mobiler Geräte, die An- und Abmeldung von Teilnehmern und die Erstellung von Teilnehmerlisten. Selbst die Wegweiser zum Veranstaltungsraum werden von dem System erstellt, so dass wirklich keinerlei zusätzliche Listen mit Excel o. ä. mehr erstellt werden müssen. Die Anmeldefunktionalität ist in das Intranet der Universität integriert. Wird eine geplante Veranstaltung dafür freigegeben, so wird sie automatisch im Intranet veröffentlicht, wo sich Universitätsangehörige selbst anmelden können. Selbstverständlich werden auch die E-Mails mit Anmeldebestätigungen u. ä. automatisch durch das System erzeugt.

Bei diesem Funktionsumfang erstaunt es, dass die Umsetzung des voll funktionsfähigen Referenzprozesses nur zwei Monate dauerte und der reine Implementierungsaufwand auf Seiten des Herstellers lediglich zwölf Personentage betrug. Möglich war dies deshalb, weil sich die Prozesse zum größten Teil rein durch Konfiguration des Systems implementieren ließen. Zudem ist kiwiw keine rein steuernde Plattform im Sinne eines BPMS. Das System bringt viel mehr bereits eine Reihe von generischen Anwendungsmodulen mit, die sich ebenfalls weitgehend durch Konfiguration an die individuellen Anforderungen anpassen lassen. So ist beispielsweise eine CRM-Komponente enthalten, die bei der Universität Hannover u. a. für die Teilnehmer- und Dozentenverwaltung eingesetzt wird.

Zur Generierung und Verwaltung der für eine Veranstaltung benötigten Dokumente und Verträge wird das vorhandene Dokumentenmanagement-Modul genutzt. Die für das Verantaltungsmanagement benötigten Funktionen zur Raumverwaltung und zum Geräteverleih basieren auf einer Ressourcenmanagement-Komponente. Letztere wurde zur Umsetzung von Anforderungen der Universität erweitert. Diese Erweiterungen wurden direkt als Weiterentwicklung des Produktes realisiert. Sie stehen nun auch anderen Kunden zur Verfügung und wurden bereits in weiteren Projekten genutzt.

Regeln für flexible Fallbearbeitung lassen sich leicht anpassen

Die Nutzung von Standardmodulen bedeutet dabei nicht, dass auf ausgefeilte Funktionen verzichtet werden muss. So können z. B. Wartelisten für ausgebuchte Veranstaltungen geführt werden, wobei man die Anmeldungen nach verschiedenen Kriterien priorisieren kann. Auch lassen sich für das Ausstellen von Zertifikaten und Zeugnissen verschiedene Regeln anwenden. Beispielsweise kann man die Vergabe einer Bestätigung davon abhängig machen, dass ein Teilnehmer eine Mindestzahl an Tagen anwesend war.

Bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen handelt es sich weniger um einen komplett durchstrukturierten Prozess als vielmehr um eine flexible Fallbearbeitung im Sinne des „Adaptive Case Management“. Zu jedem Zeitpunkt können die Mitarbeiter in der Regel eine Vielzahl möglicher Aktionen durchführen. Sie entscheiden selbst auf Basis der jeweiligen Situation, was sie als nächstes tun. Ein klassisches Ablaufmodell ist für eine solche Fallbearbeitung schlecht geeignet, da dort die Reihenfolge der Aktivitäten relativ starr vorgegeben ist. Der Ansatz von kiwiw basiert demgegenüber auf Zuständen. Je nachdem, in welchem Zustand sich eine geplante Veranstaltung befindet, sind nur bestimmte Aktionen sinnvoll. Das System bietet dann auch nur diese sinnvollen Aktionen zur Auswahl an. So ist es z. B. nicht sinnvoll, Teilnehmer zu einer Veranstaltung anzumelden, für die noch gar kein endgültiger Termin festliegt.

Ein Prozess wird in kiwiw dadurch definiert, dass man einerseits die verschiedenen Zustände und Aktionen festlegt, andererseits die Regeln, bei welchen Zuständen welche Aktionen möglich sind. Dabei muss es nicht nur einen einzelnen Zustand für den Gesamtprozess geben. Es können auch mehrere Zustandsvariablen verwendet werden. Beispielsweise könnte man für eine Veranstaltung unterschiedliche Zustände nutzen, die etwa den Status bzgl. der Raumbuchung, der Dozentenakquisition oder der Freigabe für die Teilnehmeranmeldung repräsentieren. Mitarbeiter der Universität führen selbst auch Änderungen solcher Regeln durch.

Prozessvarianten ermöglichen es, individuelle Anforderungen zu realisieren

Zwar laufen die Planung und die Abwicklung von Veranstaltungen in den verschiedenen Bereichen der Hochschule ähnlich ab, doch gibt es meist einige Besonderheiten. Beispielsweise werden in einigen Bereichen Veranstaltungen auch von mehreren Dozenten gemeinsam durchgeführt, wogegen anderswo immer nur ein Dozenten aktiv wird. Solche Unterschiede lassen sich mit Hilfe von Varianten abbilden. Als Grundlage wurde zunächst ein Referenzprozess entwickelt. Für jeden Bereich lässt sich hiervon eine eigene Prozessvariante ableiten, in der individuelle Anpassungen durchgeführt werden.

Die Universität betreibt das Produktivsystem im eigenen Rechenzentrum. Daneben nutzt sie ein von kiwiw gehostetes System als Entwicklungs- und Testsystem. Nach der Abnahme von Änderungen werden diese über einen Konnektor in das Produktivsystem eingespielt. Dort steht der geänderte Prozess als neue Version zur Verfügung. Bereits laufende Instanzen werden aber noch gemäß der bisherigen Version weitergeführt.

Die Realisierung des Veranstaltungsmangement-Systems in der kiwiw-Plattform war laut Langer unproblematisch. Die wesentlichen Herausforderungen hätten darin bestanden, gemeinsam mit den Anwendern herauszuarbeiten, wie die Abläufe aus fachlicher Sicht im Detail funktionieren sollen.

Nachdem die bisherigen Erfahrungen durchweg positiv sind, soll die Lösung für das Veranstaltungsmanagement in weitere Hochschulbereiche ausgerollt werden. Zudem ist daran gedacht, auch weitere Prozesse mit kiwiw zu unterstützen, etwa das Management von Software-Lizenzen.

by Thomas Allweyer at November 13, 2015 10:45 AM

November 09, 2015

BPM-Guide.de: New BPM Poster available now

Many business processes consist of rule driven decisions, structured workflows and unstructured case handling. By integrating the OMG standards DMN (decisions), BPMN (processes) and CMMN (cases), you can model and automate such business processes in an end-to-end fashion.

The brand-new BPM poster visualizes this concept with a simple yet practical example from the insurance industry: When someone requests a car insurance, the BPMN process is triggered. The first step is a business rule task that should automatically determine whether we can provide that insurance right away (no risks), need to look at the application in detail (yellow risks) or will definetely …

by Jakob Freund at November 09, 2015 01:55 PM

November 04, 2015

Sandy Kemsley: Join the AIIM paper-free pledge

AIIM recently posted about the World Paper-Free Day on November 6th, and although I’m not sure that it’s recognized as a national holiday or anything, it’s certainly a good idea. I blogged almost...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at November 04, 2015 01:43 PM

November 03, 2015

Thomas Allweyer: BPM-Systeme: Große Unterschiede bei Lizenzmodell und Preisen

Cover BPM Toolmarktmonitor BPMSSysteme zur Prozessausführung stehen im Mittelpunkt des neuen BPM-Toolmarktmonitors der BPM&O, an dem ich ebenfalls mitwirken durfte. Im Unterschied zu anderen Studien stellten wir darin nicht die Funktionalitäten oder die Eignung für bestimmte Szenarien in den Vordergrund. Stattdessen konzentrierten wir uns auf Themen wie Technologien, Skalierbarkeit, Lizenzmodelle und Preise. An der Studie beteiligten sich insgesamt 16 BPMS-Hersteller, die im deutschsprachigen Raum aktiv sind.

Bei den eingesetzten Technologien dominieren Java und JavaScript. Da man bei der Automatisierung von Prozessen meist nicht komplett um etwas Programmierarbeit herumkommt, ist es nützlich, wenn man Entwickler im Haus hat, die die für das BPMS benötigten Sprachen beherrschen. Zwar verfolgen sieben Hersteller einen Zero Coding-Ansatz, doch sehen auch sie in der Regel Möglichkeiten vor, komplexe, nicht im Standard abgedeckte Problemstellungen mittels Programmcode zu lösen. Alle Hersteller bieten eine On Premise-Installation ihrer Software an, die meisten auch verschiedene Arten von Cloud-Lösungen.

Deutliche Unterschiede gibt es bei der Skalierbarkeit. Bis zu einer Million Prozessinstanzen pro Jahr können fast alle Systeme laut Herstellerangaben bewältigen. Die größte Kundeninstallation, von der berichtet wurde, bedient viele tausend Nutzer und wickelt jährlich Milliarden von Prozessinstanzen ab. Hier können nicht mehr alle Systeme mithalten.

Die Lizenzmodelle der Hersteller sind sehr unterschiedlich und daher nicht so leicht vergleichbar. Meist lassen sich die Systeme kaufen, vielfach auch nach verschiedenen Modellen mieten. In der Regel spielt die Anzahl der Benutzer eine Rolle, zum Teil aber auch die Zahl der abgewickelten Prozessinstanzen oder die genutzte Hardware. Meist werden Kombinationen aus festen jährlichen Beträgen und zusätzlichen nutzungsabhängigen Gebühren verwendet. Oftmals ist es nicht leicht zu durchschauen, mit welchen Kosten im Endeffekt zu rechnen ist. So kann ein System, das bei anfänglich kleinen Szenarien kostengünstig ist, bei steigender Nutzung unter Umständen sehr teuer werden.

Um zumindest einen gewissen Kostenvergleich zu ermöglichen, wurden die über fünf Jahre entstehenden Kosten für zwei vorgegebene Szenarien verglichen. Hierbei zeigten sich gewaltige Preisunterschiede. So reicht die Spanne der Kosten für Lizenzen und Wartung bei fünf wenig komplexen Prozessen, drei Prozessentwicklern und 50 Nutzern von 14.000 € bis zu 490.000 €. Aufgrund unterschiedlicher Funktionsumfänge und Leistungsfähigkeit mag es sich um einen Vergleich handeln, der dem zwischen einem Moped und einem Mercedes ähnelt. Dennoch lohnt es sich angesichts dieser Preisunterschiede, genau zu überlegen, welche Features tatsächlich benötigt werden. Dabei sollten auch die voraussichtlichen Bedarfe der nächsten Jahre mit berücksichtigt werden.

Zum Download der Studie bei BPM&O (Registrierung erforderlich)

by Thomas Allweyer at November 03, 2015 09:48 AM

November 02, 2015

Sandy Kemsley: Avoiding a surfeit of conferences

This time of year, I’m usually flying back and forth to Las Vegas to engage in the fall conference season: software vendors hold their annual user conferences, and invite me to attend in exchange for...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at November 02, 2015 10:37 PM

October 28, 2015

BPinPM.net: BPM Acceptance: Insights into our current BPM research

Business Process Standardization Research ModelIncreasing acceptance of BPM by employees and management of an organization is one of the core targets of our initiative. To build-up relevant knowledge, we are constantly performing various research activities.

This year, members of the BPinPM.net team visited several academic conferences to present and discuss our latest research.

With regards to acceptance of BPM, Janina Kettenbohrer presented her research about the impact of different job characteristics on employees’ attitude toward their job on the acceptance of standardized business processes. Together with Prof. Dr. Daniel Beimborn and Prof. Dr. Andreas Eckhardt, she could empirically show that two job characteristics – namely skill variety and autonomy – significantly influence acceptance of standardized business processes. This means that process standardization is perceived to lead to higher work efficiency because routine tasks can be standardized. Due to these standardized tasks, employees are able to focus on more complex tasks where they can use their various skills.

In contrast to the positive effect of skill variety, autonomy has a negative effect on process standardization acceptance. Jobs with high autonomy (e.g., knowledge-intensive jobs or creative jobs) need a more flexible handling regarding inputs, outputs, and procedures. The success of processes which consist of highly autonomous jobs depend on creativity and the detailed sequence of tasks is not predictable. So, this kind of processes is not suitable for standardization which is supported by the employees’ attitude towards BPS. Besides these two characteristics, age is also one of the most important drivers. Janina and her colleagues could show that older people are more likely to accept process standardization. If you are interested in Janina’s research, you can find her latest paper here.

If you would like to test the model in your organization and to find out how to successfully implement process standards, please feel free to contact Janina.

by Mirko Kloppenburg at October 28, 2015 08:44 PM

October 27, 2015

Sandy Kemsley: Appian Around The World – Toronto

Appian was recently doing a round of road-show conferences, and when they landed in my backyard, I decided to stop in for the day and see what was new. I missed Appian World this year and was looking...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at October 27, 2015 08:10 PM