Planet BPM

July 20, 2016

Thomas Allweyer: Fachbuch zu Prozessmanagement in Einkauf und Logistik

Cover Prozessmanagement in Einkauf und LogistikDas vorliegende Buch liefert einen fundierte, prozessorientierte Darstellung der Bereiche Einkauf und Logistik. Prozesse in diesen bereichen weisen viele spezielle Eigenschaften auf. Entsprechend gibt es auch zahlreiche Methoden und Konzepte, die sich speziell mit der Analyse und der Gestaltung der Lieferketten befassen. Diese werden in dem Buch im Kontext eines durchgängigen Prozessmanagements dargestellt.

Das Werk besteht aus insgesamt sechs Kapiteln. Gegenstand des einführenden Kapitels sind die grundlegenden Konzepte des Prozessmanagements einerseits und des Einkaufs und der Logistik andererseits. Abschließend werden die Einflüsse aktueller Megatrends wie Globalisierung oder Ressourcenknappheit auf die Supply Chains betrachtet. Kapitel zwei stellt verschiedene Methoden zur Prozessmodellierung vor. Neben allgemeinen Notationen wie BPMN werden vor allem solche Methoden erläutert, die einen speziellen Bezug zum Logistikbereich haben, wie z. B. Materialflussmatrix oder Wertstromanalyse. Gegenstand des dritten Kapitels ist die Prozessanalyse. Auch hier wird einerseits eine allgemein gültige Vorgehensweise beschrieben, andererseits wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Analyse der Dienstleistungsqualität in Logistik und Einkauf gelegt.

Im vierten Kapitel geht es um die Neugestaltung und Verbesserung von Prozessen. Als ausgewählte Konzepte zur Prozessverbesserung werden Methoden des Lean Managements, das Outsourcing von Logistikdienstleistungen sowie Industrie 4.0 besprochen. Bei dem umfassenden und noch recht jungen Thema Industrie 4.0 werden anstelle konkreter Handlungsempfehlungen ausgewählte Praxisbeispiele beschrieben.

Konsequenzen für die Aufbauorganisation werden in Kapitel 5 thematisiert. Hier geht es insbesondere um die Gestaltung einer prozessorientierten Beschaffungsorganisation und den Aufbau flexibler und widerstandsfähiger Supply Chains. Eine zentrale Rolle spielt hierbei das Risikomanagement. Das abschließende Kapitel 6 befasst sich mit dem Supply Chain Controlling. Unter anderem werden die verschiedenen qualitativ oder quantitativ bewertbaren Aspekte auf der operativen und der strategischen Controlling-Ebene diskutiert.


Liebetruth, Th.:
Prozessmanagement in Einkauf und Logistik
Springer 2016
Das Buch bei amazon.

by Thomas Allweyer at July 20, 2016 10:16 AM

July 06, 2016

Sandy Kemsley: 10 years on WordPress, 11+ blogging

This popped up in the WordPress Android app the other day: This blog started in March 2005 (and my online journalling goes back to 2000 or so), but I passed through a Moveable Type phase before...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at July 06, 2016 02:19 PM

July 05, 2016

Sandy Kemsley: Take Mike Marin’s CMMN survey: learn something and help CMMN research

Mike Marin, who had a hand in creating FileNet’s ECM platform and continued the work at IBM as chief architect on their Case Manager product, is taking a bit of time away from IBM to complete...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at July 05, 2016 01:10 PM

Thomas Allweyer: Mehr als nur der Kontrollfluss: Integriertes Methodenportfolio für ausführbare Prozesse

Cover Hagenberg Business Process Modelling MethodProzessmodellierungsnotationen wie BPMN sind ein sehr gutes Hilfsmittel um den Kontrollfluss von Geschäftsprozessen abzubilden. Für die Prozessautomatisierung sind aber noch eine Reihe weiterer Aspekte wichtig, die sich nicht so gut modellieren lassen. Beispiele sind die Spezifikation von Benutzerdialogen oder komplexere Fälle der Zuordnung von Aktivitäten zu Akteuren. So kann man z. B. mit BPMN nicht modellieren, dass eine bestimmte Aufgabe nur von dem Benutzer durchgeführt werden darf, der vorher bereits eine andere Aufgabe in demselben Prozess ausgeführt hat.

Die „Hagenberg Process Modelling Method“ umfasst Methoden zur Abbildung derartiger Aspekte und integriert sie mit BPMN-Modellen. Die Bezeichnung geht auf die österreichische Stadt Hagenberg zurück. Am dortigen Software Competence Center wurden die Forschungen durchgeführt, die der Methodik zugrunde liegen.

Bei dem englischsprachigen Buch handelt es sich um eine wissenschaftliche Veröffentlichung, die einige Vorkenntnisse erfordert. Es richtet sich somit hauptsächlich an Wissenschaftler sowie an Hersteller von Modellierungswerkzeugen und BPM-Systemen.

Es werden folgende Methoden und Methoden-Erweiterungen beschrieben:

  • Erweiterung von BPMN-Tasks um „deontische Operatoren“. Mittels Farben und Ergänzungen der Task-Bezeichnungen wird unterschieden, ob Tasks z. B. verpflichtend, erlaubt oder verboten sind – auch in Abhängigkeit von den Ergebnissen vorangehender Aktivitäten. Damit lassen sich BPMN-Diagramme kompakter darstellen, da zahlreiche Gateways entfallen können.
  • Modellierung von Akteuren. Im Gegensatz zu herkömmlichen BPMN-Diagrammen, bei denen die Akteur-Zuordnung meist mittels Pools und Lanes stattfindet, werden die möglichen Akteure bei den Aktivitäten eingetragen. Hierbei lässt sich u. a. auch unterscheiden, ob mehrere Rollen gemeinsam oder alternativ tätig werden. Die verwendeten Rollen werden in einem separaten Rollendiagramm modelliert. Und schließlich werden einzuhaltende Regeln formuliert, mit denen sich beispielsweise ausdrücken lässt, dass zwei Aktivitäten von unterschiedlichen Personen ausgeführt werden müssen.
  • Modellierung der Benutzer-Interaktionen. Zur Spezifikation der Benutzerdialoge wird ein weiterer Diagrammtyp verwendet, das Workflow Chart. Darin werden die im User Interface angezeigten Formulare mit den nachfolgenden Server-Aktionen modelliert. Es werden zweierlei Arten von Server-Aktionen unterschieden. Sofortige Aktionen werden direkt nach dem Absenden eines Formulars durchgeführt. Verzögerte Aktionen werden in Benutzer-Tasklisten eingetragen. Sie werden also erst ausgeführt, wenn sie von einem Benutzer gestartet werden.
    Es ergeben sich Überschneidungen mit BPMN-Diagrammen. Da es sich bei den verzögerten Aktionen zugleich um eigenständige Tasks handelt, sind diese sowohl im Workflow Chart als auch im Prozessdiagramm vorhanden.
  • Erweiterte Kommunikationsmöglichkeiten mittels Ereignissen. Zwar umfasst der BPMN-Standard sehr viele Ereignistypen, doch gibt es noch weitere relevante Aspekte, wie z. B. die Lebensdauer eines Triggers oder die Anforderung, dass die Benutzer entscheiden können, auf welche Ereignisse im Prozess reagiert werden soll. Hierfür werden zusätzliche Eigenschaften für Ereignisse definiert und „Ereignis-Pools“ für Ereignisse eingeführt, die keinem speziellen Prozess zugeordnet sind.

Die aufgeführten Konzepte werden in dem Buch unter Verwendung von Abstract State Machines formal beschrieben und anhand von Anwendungsbeispielen illustriert. Schließlich wird beschrieben wie die aufgeführten Methoden integriert und bei der Entwicklung ausführbarer Prozesse eingesetzt werden können. Zur Ausführung der mit dem vorgestellten  Methodenportfolio erstellten Modelle wird eine Software-Plattform benötigt. Die Autoren stellen die Architektur einer solchen „Enhanced Process Platform“ ausführlich dar.

Wer sich mit der Entwicklung von BPM-Tools und -Methoden befasst, dürfte von dem Buch profitieren. Es werden viele relevante Fragestellungen diskutiert, die in herkömmlichen Methoden wenig oder nicht abgedeckt sind. Zu fragen wäre, ob es nicht noch weitere, ebenso wichtige Aspekte gibt, die auch in der Hagenberg-Methode nicht abgedeckt sind, wie z. B. die Integration von Geschäftsregeln, die sich nicht auf die Akteur-Zuordnung beziehen, oder die Definition von Messpunkten zur Kennzahlenermittlung. Auch ein Vergleich des vorgestellten Ansatzes mit den Konzepten der CMMN (Case Management Model and Notation) wäre interessant.

Für eine erfolgreiche Umsetzung in die Praxis wäre es sicher hilfreich, die grafischen Darstellungen der Methoden intuitiver zu gestalten. Die vorgestellten Diagramme sind noch wenig nutzerfreundlich, insbesondere wenn auch eher fachlich orientierte Modellierer angesprochen werden sollen.


Felix Kossak et al.:
Hagenberg Business Process Modelling Method
Springer 2016
Das Buch bei amazon.

by Thomas Allweyer at July 05, 2016 07:50 AM

June 29, 2016

Thomas Allweyer: Denkanstöße für die „Process Revolution“

Cover Process RevolutionDas englischsprachige E-Book des australischen Unternehmensberaters Craig Reid liefert zahlreiche Anregungen und Denkanstöße für die heute notwendigen Veränderungen von Unternehmen und ihren Prozessen. Der Hauptteil besteht aus über 50 Mini-Kapiteln. Jedes dieser zwei- bis dreiseitigen Mini-Kapitel greift einen Aspekt heraus, illustriert ihn mit einem Beispiel aus der Praxis und gibt Tipps, wie man das Thema im eigenen Unternehmen angehen kann. Darin finden sich zum Teil altbekannte Prinzipien der Prozessorientierung, wie z. B. die Reduzierung redundanter Prüf-Aktivitäten oder die Auflösung funktionaler Silos. Im Zentrum steht aber vor allem der Kunde und seine Erfahrungen mit dem Unternehmen. Und so warnt der Autor davor, Prozesse zu stark zu strukturieren und zu standardisieren, wenn dadurch das Kundenerlebnis leidet.

Reid predigt den ständigen Wandel und agiles Vorgehen. Mehrere Kapitel setzen sich außerdem kritisch mit zu ausführlichen Prozessdokumentationen und schwergewichtigen Methoden auseinander. Nützlicher seien einfache, für die Mitarbeiter verständliche Dokumentationsmittel, wie z. B. simple Flowcharts auf Packpapier.

Schließlich geht es bei sämtlichen Prozessinitiativen darum, Wert für das Unternehmen zu schaffen. Und während das eigene Unternehmen noch dabei ist, detaillierte Prozessmodelle zu analysieren, hat die Konkurrenz vielleicht schon längst neue Innovationen umgesetzt.

Fazit: Dieses Buch geht nicht ins Detail, doch es macht Spaß es zu lesen. Dabei vermittelt es eine prozessorientierte und agile Denkweise und motiviert dazu, das eine oder andere Thema direkt im eigenen Umfeld anzugehen.


Craig Reid:
The Process Revolution
The Process Improvement Group 2016
Anmeldung zum Newsletter und Download des E-Books

by Thomas Allweyer at June 29, 2016 09:00 AM

June 28, 2016

Sandy Kemsley: Now available: Best Practices for Knowledge Workers

I couldn’t make it to the BPM and Case Management Summit in DC this week, but it includes the launch of the new book, Best Practices for Knowledge Workers: Innovation in Adaptive Case Management, for...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at June 28, 2016 08:23 PM

BPM-Guide.de: BPMCon 2016: Agenda komplett

+++ Preisnachlass nur noch bis 30.06. – Jetzt anmelden +++

Die Agenda der BPMCon 2016 am 16.09. in Berlin ist jetzt komplett, und hier kommen die Highlights:

In seiner Keynote wird der angesehene BPM-Analyst Neil Ward-Dutton erklären, welche Rolle BPM in der Digitalisierung von Unternehmen spielt.

Im Anschluss beschreibt Jakob Freund seine Vision zur Nutzung von BPM in der Cloud – ein Thema, das er am Nachmittag in einer ganzheitlichen Betrachtung von der Modellierung bis zur Ausführung noch einmal vertiefen wird.

Bernd Rücker wird zeigen, wie die BPM-Standards BPMN (Workflow-Steuerung), CMMN (Fallmanagement) und DMN (Automatisierung von Entscheidungen) erfolgreich angewandt und kombiniert werden können.

Konkrete …

by Jakob Freund at June 28, 2016 07:32 AM

June 27, 2016

Vishal Saxena: Long silence...

In a world of Quiet revolution, there is nothing better than keeping heads down and delivering on a promise. Roubroo is fully integrated (initial release) and on top of that easy to use.

Some excerpts from users:
http://www.nojitter.com/post/240171778/getting-handson-with-avaya-breeze-engagement-designer


by Vishal Saxena (noreply@blogger.com) at June 27, 2016 11:29 PM

June 17, 2016

Drools & JBPM: UberFire Forms Builder for jBPM

The new UberFire form builder, that will be part of the jBPM 7.0 distribution, is making great progress. Underneath it is a Bootstrap grid system, but it addresses the issue of other Bootstrap layout builders that require the user to explicit add the grid layout first. Instead it dynamically alters the underlying grid as the user drags and places the components. The same builder code will be used for the latest DashBuilder dashboards too. There are more CSS improvements to come, but you can watch a video below (don't forget to turn on HD and watch it full screen), demonstrating nested form capabilities. Eventually you should be able to build and deploy these types of applications live on OpenShift. Good work Pere and Eder.


by Mark Proctor (noreply@blogger.com) at June 17, 2016 06:04 PM

Thomas Allweyer: Prozessanalyse aus wissenschaftlicher Sicht

Cover Process AnalyticsDas englischsprachige Buch „Process Analytics“ gibt einen Überblick über verschiedene Aspekte und Methoden der Prozessanalyse aus wissenschaftlicher Sicht. Hierbei stehen Verfahren im Fokus, bei denen prozessbezogene Daten aus IT-Systemen ausgewertet werden. In der Vergangenheit wurden viele Methoden entwickelt, die voraussetzten, dass die zu untersuchenden Prozesse komplett durch ein Workflow- oder BPM-System ausgeführt werden. Ein Großteil der Prozesse werden in der Praxis aber nicht durch eine solche Process Engine gesteuert. Prozessbezogene Daten liegen daher unter Umständen über viele verschiedene Systeme verstreut und in uneinheitlicher Form vor. Zudem sind viele Prozesse nur schwach strukturiert. Ihr konkreter Ablauf ergibt sich erst ad hoc während der Durchführung. Neben den auf den Ablauf bezogenen Daten, wie Start- und Endzeitpunkte der durchgeführten Aktivitäten, können auch zahlreiche andere Daten von Interesse sein, wie z. B. die bearbeiteten Geschäftsobjekte. Bei der Prozessausführung fallen häufig sehr große Datenmengen an, weshalb die im Buch beschriebenen Verfahren vielfach auf Ansätzen aus dem Bereich „Big Data“ aufbauen.

Das Buch ist in sechs Kapitel gegliedert. Das erste Kapitel gibt einen Überblick über das Thema Process Analytics und die wichtigsten Fragestellungen. In Kapitel 2 werden die Grundlagen IT-gestützter Geschäftsprozesse vorgestellt. Gegenstand des dritten Kapitels sind Algorithmen zum „Process Matching“, d. h. zum Vergleich von Prozessmodellen und zum Auffinden ähnlicher Prozessmodelle. Dies kann bei großen Sammlungen von Prozessmodellen interessant sein, z. B. wenn man Prozesse wiederverwenden, Prozessvarianten identifizieren oder die Einhaltung von Compliance-Regeln überprüfen möchte. In Kapitel 4 werden Abfrage-Techniken und -Sprachen für Prozessmodelle und ausgeführte Prozessinstanzen besprochen. Ähnlich wie man mit SQL Datenbank-Abfragen formulieren kann, kann man mit Prozessabfragesprachen Prozessmodelle mit bestimmten Eigenschaften finden oder Informationen über das Prozessgeschehen abfragen.

Mit der Organisation von Prozessdaten und Methoden zu ihrer Analyse befasst sich Kapitel 5. Hierzu gehört der Aufbau von „Process Spaces“. Dabei handelt es sich um die systemübergreifende Zusammenfassung aller auf einen Prozess bezogenen Daten und Informationen und die Bereitstellung verschiedener Sichten darauf. Die Prozessdaten können in Form von Data Services für die weitere Verarbeitung verfügbar gemacht werden. Es werden verschiedene Analyseverfahren vorgestellt, u. a. Process Mining, und prozessübergreifende Querschnittsaspekte diskutiert, wie z. B. Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Das sechste Kapitel gibt einen zusammenfassenden Überblick über Analysefunktionen verschiedener BPM-Systeme sowie einen Ausblick auf weitere Forschungsrichtungen. Unter den betrachteten Systemen findet sich sowohl kommerzielle als auch Open Source-Software. Anhand eines Fallbeispiels wird der Einsatz verschiedener Toolfunktionalitäten und Analysemethoden im Zusammenspiel illustriert. Dabei fällt auf, dass sich die in den vorangegangenen Kapitel vorgestellten Methoden kaum in den vorgestellten Werkzeugen wiederfinden. So wird beschrieben, wo diese Verfahren in dem Fallbeispiel eingesetzt werden können, allerdings nicht, mit welchen Werkzeugen dies erfolgen soll. Zum Teil wird auf grundlegende Technologien aus dem Bereich „Big Data“ verwiesen, wo die konkret auf die Prozessanalyse bezogenen Verfahren freilich erst programmiert werden müssten.

Auch ist nicht ganz klar, wie die Auswahl der besprochenen Tools erfolgte. So findet sich in der Liste das stark in der Funktion beschränkte kostenfreie Werkzeug „ARIS Express“, nicht jedoch die kostenpflichtige ARIS-Suite des gleichen Herstellers, die über wesentlich umfangreichere Analysemethoden verfügt. Es verwundert zudem, dass eine Plattform wie „smartfacts“ von MID fehlt, mit der sich systemübergreifende Prozessmodellsammlungen realisieren lassen, wie sie in den vorangehenden Kapiteln beschrieben werden.

Aber auch in den anderen Kapiteln wird die eine oder andere für das Thema relevante aktuelle Entwicklung nicht berücksichtigt. So wird im Zusammenhang mit der Integration von Geschäftsregeln und Prozessmodellen der in der Praxis wenig verbreitete Standard SBVR diskutiert, nicht jedoch DMN (Decision Model and Notation), die bereits an vielen Orten im praktischen Einsatz ist.

Insgesamt stellt das Buch dennoch einen guten Überblick dar, der insbesondere für Wissenschaftler und Toolhersteller interessant sein dürfte.


Behesti, S.; Benatallah, B. et al:
Process Analytics
Concepts and Techniques for Querying and Analzying Process Data
Springer 2016
Das Buch bei amazon.

by Thomas Allweyer at June 17, 2016 03:47 PM

Thomas Allweyer: How to Model Parallel Checks in BPMN

One of the modeling patterns I describe in the new edition of the BPMN book, is „Parallel Checks“. When different persons need to check applications, requests, etc. according to different criteria, these checks can be carried out in parallel. There are two different ways to model this. The simple solution only requires basic BPMN elements, while the more sophisticated solution requires a sub-process and a terminate end event. We start with the simple solution.

Since each check can have a positive or negative result, there can be many different combinations of positive and negative results. If all these possible combinations are considered, the models quickly become large and confusing. However, in most cases it is not important exactly which of the checks have a positive or a negative outcome. Instead, only two cases need to be considered: Either all checks have a positive result, or at least one check has a negative result.

Therefore, in the first diagram the checking activities are not directly followed by exclusive splits. Instead, the parallel paths are joined before there is an exclusive split that distinguishes whether all checks have produced a positive result, or not.

Parallel Checks1

In this model, all parallel checks are always carried out entirely, even if one of the checks has already had a negative result, and the other checks would not be required anymore.

This can be avoided by using a terminate end event, as in the following diagram. If both checks are succesful, both parallel tokens reach the end event of the sub-process, and the parent process continues. If one of the checks produces a negative result, its token flows to the terminate end event. This immediately terminates the entire sub-process, regardless where the other token is. It may either still be in front of the checking activity, or it may already have reached the normal end event.

Parallel Checks2

In the parent process, one token is emitted from the sub-process, regardless whether the application has been accepted or rejected. Therefore, the sub process is followed by an exclusive gateway that routes the sequence flow according to the sub-process’s result.

More about BPMN an modeling patterns in the second edition of „BPMN 2.0 – Introduction to the Standard for Business Process Modeling“:
BPMN 2.0 Frontpage-tiny

by Thomas Allweyer at June 17, 2016 11:36 AM

June 13, 2016

Thomas Allweyer: AuraPortal zeigt, was im BPM ohne Codierung möglich ist

Screenshot AuraPortalIn der Vergangenheit haben sich viele BPMS-Anbieter mit Zero-Coding-Versprechen weit aus dem Fenster gelehnt. Außer bei sehr kleinen Demonstrationsprozessen konnten Sie diese aber häufig nicht einhalten. Daher wird es heute meist als unrealistisch angesehen, ernsthafte Prozessanwendungen zu realisieren ohne zumindest an der einen oder anderen Stelle Programmcode schreiben zu müssen. Und so vermarkten einige BPMS-Hersteller ihre Produkte mittlerweile nicht mehr als „Zero Code“-, sondern als „Low Code“-Plattformen (vgl. hierzu den Report von Forrester).

Ganz im Gegensatz dazu positioniert die Firma AuraPortal ihre BPM-Suite selbstbewusst als einzige echte „No Code“-Plattform, mit der man auch komplexe Prozesse komplett ohne Codierung automatisieren kann. Eine derartige Ansage weckt zunächst einmal Skepsis. Das, was in AuraPortals einführenden Präsentationen gezeigt wird, ähnelt dem, was auch in anderen BPMS möglich ist: Ein kleiner Prozess wird grafisch modelliert und ein einfacher Dialog mit einigen Feldern angelegt. Sodann wird das Ganze zur Ausführung gebracht, wodurch den Prozessbeteiligten ihre jeweiligen Aufgaben in Task-Listen bereitgestellt werden. Von dort aus können Sie dann jeweils die Bearbeitung starten.

Großer Funktionsumfang „Out of the Box“

Werden die Anforderungen etwas komplexer, so kommt bei den meisten BPMS-Vorführungen früher oder später der Punkt, an dem an der einen oder anderen Stelle ein kleines Skript programmiert oder selbst geschriebener Code eingebunden werden muss. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Ermittlung des nächsten Bearbeiters speziellen Regeln folgt, sich Dialoge aufgrund von Eingabewerten dynamisch verändern, komplexe Datenstrukturen verwendet oder individuelle Analysereports benötigt werden.

Ich hatte die Gelegenheit, mir AuraPortal vorführen zu lassen. Dabei beeindruckte mich einerseits der große Funktionsumfang, der „Out of the Box“ zur Verfügung gestellt wird, zum anderen, wie schnell und einfach sich auch etwas schwierigere Anforderungen umsetzen lassen. So verfügt AuraPortal unter anderem über ein komplett integriertes Dokumentenmanagement-System, über Module zum Web Content-Management und zum Aufbau von Internet-Shops, sowie eine Business Intelligence-Komponente – um nur einige zu nennen. Hierbei kommen keine Komponenten von Drittanbietern zum Einsatz, alles ist komplett selbst entwickelt und sehr nahtlos integriert. Mich interessierte besonders, ob und wie sich die oben geschilderten komplexeren Probleme tatsächlich ohne Programmierung lösen lassen. Und in der Tat wurde mir zu jeder meiner Fragestellungen nachvollziehbar gezeigt, wie sie mit Hilfe von Modellierung und Konfiguration umgesetzt werden kann.

Wie geschieht das? Zum einen steht sehr viel vorgefertigte Funktionalität zur Verfügung, mit der sich bereits ein sehr großer Teil typischer Anforderungen abdecken lässt. So gibt es etwa schon eine größere Zahl von möglichen Zuordnungsstrategien von Aufgaben zu Bearbeitern. Zum anderen sind umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten vorhanden. So bietet etwa der Formular-Editor zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten zu jedem einzelnen Dialog-Element. Der Editor-Bereich mit den Einstellungsmöglichkeiten wird hierdurch recht umfangreich. Meist kann man aber mit den Standardeinstellungen einfache Fälle bereits ganz gut abdecken. Um sehr ausgefeilte, dynamische Dialoge zu entwickeln, ist hingegen eine gute Kenntnis der verschiedenen Möglichkeiten erforderlich. Umfassende Berechnungen oder Eingabevalidierungen erfordern natürlich schon die Eingabe der entsprechenden mathematischen Formeln oder regulären Ausdrücke. Programmcode ist hingegen nicht erforderlich.

Auch komplexe Regeln ohne Programmcode

Auch dort, wo die angebotenen Standardfunktionen nicht ausreichen, lassen sich z. B. Geschäftsregeln aufstellen und integrieren. Auch dies ist ohne Programmierung möglich. So kann etwa die Zuordnung eines Tasks zu Bearbeitern nicht nur über vordefinierte Mechanismen erfolgen, wie z. B. über Rollen oder die manuelle Auswahl in einem vorangehenden Schritt. Stattdessen kann man auch entsprechende Regeln zuordnen, die während der Prozessausführung ausgewertet werden um den nächsten Bearbeiter zu bestimmen. Die Geschäftsregeln selbst werden tabellarisch erfasst, wobei ggf. beliebig komplexe Formeln verwendet werden können.

Der „No Code“-Anspruch scheint also nicht übertrieben zu sein. Sicherlich kann man sich Funktionalitäten ausdenken, die nicht im Standardfunktionsumfang von AuraPortal vorhanden sind und daher Programmierung erfordern würden. Für Anwendungen zur Automatisierung und Unterstützung von Geschäftsprozessen scheint die Abdeckung aber recht umfassend zu sein. Ich durfte auch einen Blick auf das recht umfangreiche Modell der von der Firma AuraPortal intern zur Projektverwaltung und -steuerung verwendeten Prozesse werfen. Laut eigenen Angaben arbeitet die Firma intern ausschließlich mit dieser – ebenfalls komplett ohne Programmierung entwickelten – Anwendung, d. h. es sind auch sämtliche benötigten Funktionalitäten realisiert, für die sonst ERP- oder CRM-Systeme genutzt werden.

Verstärkte Aktivitäten im deutschsprachigen Raum

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Das Wegfallen der Programmierung bedeutet nicht, dass es plötzlich kinderleicht wäre, umfassende Prozessanwendungen zu erstellen. Komplexe Prozesse und Anforderungen erfordern umfangreiche und durchdachte Modelle, Einstellungen, Formeln etc. Hierfür benötigt man eine genaue Kenntnis des Systems und der zugrunde liegenden Konzepte, sowie die ausgeprägte Fähigkeit zu analytischem Denken. Andererseits muss man keine Programmiersprache beherrschen, und es sinkt insbesondere der Aufwand, der sonst oftmals durch das Schreiben von Boilerplate-Code entsteht, der sich immer wieder in ähnlicher Form wiederholt. Überhaupt ist es in AuraPortal kaum nötig dasselbe mehrfach zu tun, da sich praktisch alles, was man einmal erstellt hat, in anderen Prozessen wiederverwenden lässt.

Dass der Ansatz zu funktionieren scheint, zeigt sich anhand zahlreicher erfolgreicher Implementierungen bei Unternehmen aus den verschiedensten Branchen, darunter bekannte Namen wie General Motors, Toyota, Carrefour, Danone, KPN und Santander. Die Firma AuraPortal, die in Spanien ansässig ist, ist weltweit tätig, wobei es besonders viele Installationen in Südamerika gibt. Im deutschsprachigen Raum ist der BPM-Hersteller, den Gartner als „one of the best kept secrets in the iBPMS market“ bezeichnet, bislang noch weniger bekannt. Das soll sich aber künftig ändern. Gemeinsam mit Partnern werden derzeit die Aktivitäten im hiesigen Markt ausgebaut. Auch wenn die Konkurrenz nicht gerade klein ist, dürfte AuraPortal mit seinem beachtlichen Funktionsumfang auch hierzulande auf einiges Interesse stoßen.

by Thomas Allweyer at June 13, 2016 09:27 AM

June 12, 2016

BPM-Guide.de: Scientific performance benchmark of open source BPMN engines

In May 2016, a group of authors from the universities of Stuttgart (Germany) and Lugano (Switzerland) has conducted a profound performance benchmark of three open source BPMN process engines, Camunda being one of them.

As the authors state in their introduction:

“This work proposes the first microbenchmark for WfMSs that can execute BPMN 2.0 workflows. To this end, we focus on studying the performance impact of well-known workflow patterns expressed in BPMN 2.0 with respect to three open source WfMSs. We executed all the experiments under a reliable environment and produced a set of meaningful metrics.”

Besides Camunda, two other well-known …

by Jakob Freund at June 12, 2016 03:49 PM

June 08, 2016

Drools & JBPM: Tutorial oriented user guides for Drools and jBPM

Community member Nicolas Heron, is creating tutorial oriented user guides for Drools and jBPM (Red Hat BRMS and BPMS). He’s focusing on the backends first, but it will eventually cover all the web tooling too, as well as installation and setup.

All this work is available from bitbucket, using asciidoc and gitbook (free for public projects), so I encourage you all to get involved and help Nicolas out by reviewing and providing feedback.

Click the Table of Contents, to get started
https://www.gitbook.com/book/nheron/droolsonboarding/details

Or just read the pdf:
https://www.gitbook.com/download/pdf/book/nheron/droolsonboarding

He’s just finished the Drools parts, and will moving onto other areas next.

by Mark Proctor (noreply@blogger.com) at June 08, 2016 02:15 PM

June 07, 2016

Drools & JBPM: DecisionCamp And RuleML 2016, 6-9 July New York

This year RuleML 2016 is hosted by Stony Brook University, New York USA. Decision Camp 2016 is co-locating at the same event. I'll be presenting at DecisionCamp and helping to chair the industrial track at RuleML. Looking forward to seeing everyone there and spending a week immersed in discussions on reasoning systems :)

http://2016.ruleml.org
http://2016.ruleml.org/decisioncamp

RuleML Schedule

Decision Camp Schedule(pasted below)

July 6, 2016

OMG DMN 1.2 RTF Meeting at DecisionCAMP 10:00 - 17:00 
The Revision Task Force (RTF) for DMN 1.2 will be meeting in at the Stony Brook University, room NCS 220. The meeting is open only 
to members of the RTF, but others are welcome to meet members of the RTF at the DecisionCAMP on 7th and 8th. 

July 7, 2016

StartEndTitleAuthors
9:009:15Welcome and KickoffJacob Feldman
9:1510:00Modeling Decision-Making Processes: Melding Process Models and Decision ModelsAlan Fish
10:0010:15Coffee Break
10:1510:50Oracle Decision Modeling ServiceGary Hallmark, Alvin To
10:5011:25Decision Management at the Speed of EventsDaniel Selman
11:2512:00Factors Affecting Rule PerformanceCharles Forgy 
12:0012:35DMN: how to satisfy multiple objectives?Jan Vanthienen
12:3514:00Lunch Break
14:0015:00Natural Language Access to Data: It Needs Reasoning
(RuleML Keynote)
Richard Waldinger
15:0015:35Welcome to Method for Parsing Regulations into DMNTom Debevoise, Will Thomas
15:3516:10Using Machine Learning, Business Rules, and Optimization for Flash Sale PricingIgor Elbert, Jacob Feldman
16:1016:25Coffee Break
16:2517:00Improving BRMS Efficiency and Performance and Using Conflict ResolutionJames Owen, Charles Forgy
17:00.18:00QnA Panel "DMN from OMG, Vendor, and Practitioner Perspectives"Moderated by Bruce Silver
19:00-Joint Dinner
July 8, 2016 

StartEndTitleAuthors
9:0010:00DMN as a Decision Modeling Language
(RuleML Keynote)
Bruce Silver
10:0010:15Coffee Break
10:1510:50Solving the "Last Mile" in model based developmentLarry Goldberg
10:5011:25What-If Analyzer for DMN-based Decision Models(Challenge Demo)Jacob Feldman
11:2512:00Advanced Decision Analytics via Deep Reasoning on Diverse Data: For Health Care and MoreBenjamin Grosof, Janine Bloomfield
12:0012:35The Decision Boundary Map: An Interactive Visual Interface to Make Informed Decisions and Selections in the Presence of TradeoffsShenghui Cheng, Klaus Mueller
12:3514:00Lunch Break
15:1515:50Learning Rule Base Programming with Classic Computer GamesMark Proctor

by Mark Proctor (noreply@blogger.com) at June 07, 2016 11:29 PM

Sandy Kemsley: Pega 7 roadmap at Pegaworld 2016

I finished up Pegaworld 2016 at a panel of Pega technology executives who provided the vision and roadmap for CRM and Pega 7. Don Schuerman moderated the panel, which included Bill Baggott, Kerim...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at June 07, 2016 11:20 PM

Sandy Kemsley: American Express digital transformation at Pegaworld 2016

Howard Johnson and Keith Weber from American Express talked about their digital transformation to accommodate their expanding market of corporate card services for global accounts, middle market and...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at June 07, 2016 10:17 PM

Sandy Kemsley: Rethinking personal data: Pegaworld 2016 panel

I attended a breakout panel on how the idea and usage of personal data are changing was moderated by Alan Marcus of the World Economic Forum (nice socks!), and included Richard Archdeacon of HP, Rob...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at June 07, 2016 07:31 PM

Sandy Kemsley: Pegaworld 2016 day 2 keynote: digital transformation and the 4th industrial revolution

Day 2 of Pegaworld 2016 – another full day on the schedule. The keynote started with Gilles Leyrat, SVP of Customer and Partner Services at Cisco, discussing how they became a more digital...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at June 07, 2016 06:17 PM

June 06, 2016

Sandy Kemsley: OpenSpan at Pegaworld 2016: RPA meets BPM

Less than two months ago, Pega announced their acquisition of OpenSpan, a software vendor in the robotic process automation (RPA) market. That wasn’t my first exposure to OpenSpan, however: I...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at June 06, 2016 07:03 PM

Sandy Kemsley: Pegaworld 2016 Day 1 Keynote: Pega direction, Philips and Allianz

It seems like I was just here in Vegas at the MGM Grand…oh, wait, I *was* just here. Well, I’m back for Pegaworld 2016, and 4,000 of us congregated in the Grand Garden Arena for the...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at June 06, 2016 06:03 PM

June 01, 2016

Drools & JBPM: Parallel Drools is coming - 12 core machine benchmark results

We are working on a number of different usage patterns for multi-core processing. Our first attempt is at fireAllRules batch processing (no rule chaining) of 1000 facts against increasing 12, 48, 192, and 768 rules - one join per rule. The break even point is around 48 rules. Below 48 rules the running time was less than 100ms and the thread co-ordination costs starts to cancel out the advantage. But after 48 rules, things get better, much faster.

Smaller is better (ms/op)


The running machine is 12 cores, which we put into 12 partitions and rules are evenly split across partitions. This is all organised by the engine, and not end user code. There are still a lot more improvements we can do, to get more optimal rule to partition assignment and to avoid sending all data to all partitions.

Next we'll be turning out attention to long running fireUntilHalt stream use cases.

We don't have any code yet that others can run, as it's still a bit of hack. But as we progress, we'll tidy things up and try and get it so others can try it.

by Mark Proctor (noreply@blogger.com) at June 01, 2016 06:54 PM

Thomas Allweyer: Prozessorientierung stagniert

Angesichts der zahlreichen Angebote, Veröffentlichungen und Tagungen zum Thema BPM müsste man annehmen, dass der Prozessmanagement-Reifegrad vieler Unternehmen steigt. Laut der aktuellen Studie „The State of the BPM Market“, die im zweijährlichen Rhythmus erscheint, ist dies nicht der Fall. Seit zehn Jahren zeigen die Umfragen, dass die Zahl der Unternehmen mit einem hohen Reifegrad gleich geblieben ist. Die Autoren gehen davon aus, dass es eine kleine Zahl wirklich prozessorientierter Unternehmen gibt. In einer Reihe weiterer Unternehmen entwickeln sich immer wieder vielversprechende Prozessmanagement-Initiativen, doch lässt nach einiger Zeit das Engagement deutlich nach.

Häufig ist das sinkende Interesse mit einem Wechsel von Führungskräften verbunden. Wenn bei einem Nachfolger andere Themen auf der Agenda stehen, verliert BPM an Bedeutung. Von den Studienteilnehmern antworteten sowieso nur 24%, dass sie von der obersten Führungsebene Unterstützung für ihre Arbeit mit den Prozessen erhalten. Positiv ist immerhin zu werten, dass sich der Trend aus der letzten Studie zu integrierten unternehmensweiten Initiativen fortgesetzt hat. Demgegenüber sinkt das Interesse an rein inkrementellen Verbesserungsansätzen für individuelle Prozesse, wie z. B. Six Sigma. Insgesamt gab es wenig Veränderungen gegenüber der letzten Untersuchung, die vor zwei Jahren erschienen ist.


Paul Harmon, Celia Wolf:
The State of Business Process Management – 2014
Download auf BPMTrends

by Thomas Allweyer at June 01, 2016 07:52 AM

May 31, 2016

Sandy Kemsley: Camunda BPM 7.5: CMMN, BPMN element templates, and more

I attended an analyst briefing earlier today with Jakob Freund, CEO of Camunda, on the latest release of their product, Camunda BPM 7.5. This includes both the open source version available for free...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at May 31, 2016 05:17 PM

May 27, 2016

Drools & JBPM: Drools & jBPM are Hiring - Web Developer needed for Low-Code/No-Code framework

This position is now filed. Thank you.
------
The Drools & jBPM projects are looking to hire a web developer to help build and improve our low-code/no-code web framework and workbench. This framework is trying to make it possible to model business applications, end to end, fully within a web based environment - utilising data models, forms, workflow, rules, and case management.

The initial focus of the work will be around improving how the workbench uses and exposes Git and Maven. You'll be expected to figure out a Git workflow, suitable for our target users and build a UI to simplify how they work with that. This will also include some pull request like system, to control code reviews and code contributions. The main aim will be to simplify and hide as much complexity as possible. You will be working extensibly with our User Experience group to achieve these goals.

Over time you will tackle other aspects of our low-code/no-code framework and it will be expected that a percentage of your time will help with general sustaining across the product - i.e. bug fixing and maintenance.

We are looking for someone passionate about software development, who can demonstrate they love what they do - such as contributing to open source projects in their own time.

The work will make extensive use of Java, GWTErrai and UberFire.  You do not need GWT, Errai or UberFire experience, but you should have a strong understanding of general web technologies and a willingness to learn. A working knowledge of Git and Maven will be necessary, and you will be asked to give ideas on how to achieve a workflow that is more suitable for less technical people. No prior experience of rules or workflow is necessary, but helps.

The role is remote and can be in any location for which Red Hat has an office. Salaries are based on country ranges and you should check salary suitability with the recruiter. You may apply through this generic job requisition page. https://careers-redhat.icims.com/jobs/52676/senior-software-engineer/job

by Mark Proctor (noreply@blogger.com) at May 27, 2016 06:29 PM

May 23, 2016

Thomas Allweyer: BPM-Systeme werden zu Low Code Entwicklungs-Plattformen

Nachdem sich das „Zero Code“-Versprechen so manchen Herstellers als unrealistisch herausgestellt hat, stößt man in letzter Zeit vermehrt auf den Begriff „Low Code“. Damit werden Plattformen charakterisiert, die die Softwareentwicklung durch geeignete Tools wesentlich vereinfachen sollen. Vierzehn solcher Plattformen wurden jüngst vom Markforschungsinstitut Forrester evaluiert. Darunter findet sich auch eine ganze Reihe von BPM-System, wie Appian, AgilePoint, Bizagi, K2 und Nintex. Mit ihren grafischen Modellierungsumgebungen für die Ablaufsteuerung, Formulareditoren und Datenbank-Konnektoren bringen diese Systeme bereits eine ganze Reihe von Features mit, die den erforderlichen Anteil herkömmlicher Programmierung deutlich reduzieren.

Forrester definiert Low Code-Plattformen als Systeme zur schnellen Auslieferung von Geschäftsanwendungen mit einem Minimum an händischer Programmierung und geringen Anfangsinvestitionen in Setup, Training und Deployment. Viele Firmen sind heute darauf angewiesen, auch große, komplexe und zuverlässige Lösungen innerhalb von Tagen und Wochen anstatt Monaten zu entwickeln. Low Code-Plattformen sollen dies ermöglichen.

Der Markt ist momentan recht breit und zersplittert. Forrester unterscheidet je nach Schwerpunkt der Systems zwischen „Data Base Application Platforms“, „Request Handling Platforms“, „Mobile First Application Platforms“ und „Process Application Platforms“, worunter die bereits erwähnten BPM-Systeme fallen. Dabei ist die Tendenz zu erkennen, dass die Hersteller den Funktionsumfang ihrer Systeme in Richtung „General Purpose Plattforms“ erweitern, mit denen ganz unterschiedliche Typen von Unternehmensanwendungen entwickelt werden können.

Als wichtigste Features nennen die Forrester-Analysten:

  • Die grafische Konfiguration virtueller Datenmodelle und die Integration von Datenquellen per Drag & Drop
  • Deklarative Werkzeuge zur Definition von Geschäftslogik und Workflows mit Hilfe von Prozessmodellen, Entscheidungstabellen und Geschäftsregeln
  • Der Aufbau responsiver User Interfaces per Drag & Drop mit automatischer Generierung von Oberflächen für verschiedene Endgeräte
  • Tools für das Management von Entwicklung, Testen und Deployment

Speziellen Wert legt die Studie außerdem auf die Unterstützung des Cloud-Deployment und mobiler App-Stores. Anbieter sollten hierfür auch über Zertifikate zur Cloud-Sicherheit verfügen. Nicht zuletzt werden Hersteller positiv bewertet, die ein Freemium-Modell mit einer kostenlosen Version und Tutorials anbieten, wodurch ein Einstieg ohne aufwändige Schulungen und hohe Anfangsinvestitionen ermöglicht wird.


The Forrester Wave™: Low-Code Development Platforms, Q2 2016
Download der Studie auf der Appian-Seite (Registrierung erforderlich)

by Thomas Allweyer at May 23, 2016 11:53 AM

May 19, 2016

Sandy Kemsley: Analytics customer keynote at TIBCONOW 2016

Michael O’Connell hosted the last general session for TIBCO NOW 2016, focusing on analytics customer stories with the help of five customers: State Street, Shell, Vestas, Monsanto and Western...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at May 19, 2016 12:26 AM

May 18, 2016

Sandy Kemsley: ING Turkey’s journey to becoming a digital bank

I wanted to catch an ActiveMatrix BPM customer breakout session here at TIBCONOW 2016, so sat in on Rahsan Kalci from ING Turkey talking about their transformation to a digital bank using BPM,...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at May 18, 2016 10:58 PM

Sandy Kemsley: ActiveMatrix BPM update at TIBCONOW

Roger King, head of BPM product management, gave us an update on ActiveMatrix BPM and Nimbus. The most recent updates in AMX BPM have focused on data and case management. As we saw in the previous...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at May 18, 2016 09:57 PM

Sandy Kemsley: Case management at TIBCONOW 2016

Breakout sessions continue with Jeremy Smith and Nicolas Marzin of TIBCO presenting their case management functionality. Marzin went through the history of process and how we have moved from...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at May 18, 2016 08:46 PM

Sandy Kemsley: Intelligent Business Operations at TIBCONOW 2016

Nicolas Marzin of TIBCO gave a breakout session on making business operations intelligent, starting with the drivers of efficiency, agility, quality and transparency. There are a number of challenges...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at May 18, 2016 07:17 PM

Sandy Kemsley: Closing the loop with analytics: TIBCONOW 2016 day 2 keynote

Yesterday at TIBCO NOW 2016, we heard about the first half of TIBCO’s theme — interconnect everything — and today, Matt Quinn introduced the second half — augment intelligence...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at May 18, 2016 06:25 PM

May 17, 2016

Sandy Kemsley: TIBCO Nimbus for regulatory compliance at Bank of Montreal

It’s the first afternoon of breakout sessions at TIBCO NOW 2016, and Alex Kurm from Bank of Montreal is presenting how the bank has used Nimbus for process documentation, to serve the goals of...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at May 17, 2016 11:54 PM

Sandy Kemsley: Destination: Digital at the TIBCONOW 2016 day 1 keynote

TIBCO had a bit of a hiatus on their conference while they were being acquired, but are back in force this week in Las Vegas with TIBCO NOW 2016. The theme is “Destination: Digital” with...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at May 17, 2016 07:14 PM

May 16, 2016

Keith Swenson: AI as an Interface to Business Process

Dag Kittlaus demonstrated Viv last week; business software world should pay attention.  “Viv” is a conversational approach to interacting with systems.  The initial presentation talks about personal applications, but there are even greater opportunities in the workplace.

What is it?

If you have not yet seen it, then take a look at the Techcrunch Video.  It is billed as a artificial intelligence personal assistant.   Dag Kittlaus brought Siri to Apple to provide basic spoken language recognition to the iPhone.  Viv goes a lot further.  It takes what you say and start creating a map of what you want.  As you say more, it modifies and refines the map.  It taps information service providers, and these are combined in real time based on a semantic model of those services.

This is precisely what Nathaniel Palmer was presenting in his forward looking presentation at the bpmNext conference, and coincidentally something I brought up as well.  Businesses moved from big heavy equipment, to laptops, and then to smart phones.  Mobile is so last year!   The devices got more portable, and the graphical user interface got better over the years, but the paradigm remained the same: humans collect the information together, and submit it to the system, to allow the system to process it.  You write an email, edit to final form, and then send it.  You fill out an expense report, and then submit it.

A conversational UI is very different.  You have a single agent that you contact by voice message, text message, email and yes probably also by web forms, which hen in turn interfaces with the system software.  It learns about you, and the kind of things you normally want, so that it can understand what you are talking about, and translate to the relatively dumber systems.

I was not that impressed

All of the examples were simply, one-off requests.   Ask for weather, and ask a more complicated query which shows some nice parsing capability, but it is still just a single query with a single answer.   Dynamic program generation?  Software that writes itself?  Give me a break: every screen generator, every application generator, generates a program that executes. This is a bit hyperbolic.  The important thing is not that it creates a sequence of steps that satisfy the intent, but that it is able to understand the intent in the first place.

Order flowers.  I could call the one person and order flowers.  I can order a Uber car without needing an assistant.  Booking a hotel is only a few mouse clicks.  That is always the problem with demonstrations — they have to simple enough to grasp, short enough to complete in a few minutes, but hopefully compelling enough to understand the potential.

The most interesting part is after he has the list of flowers, he simply says “what about tulips” and Viv refined the situation.  This shows the power of the back and forth conversation. The conversation constitutes a kind of learning that works together with you to incrementally get to what you want to do.  That is the news: Viv has an impressive understanding about you and what you mean with a few words, and it extends that understanding on a case by case basis.

What is the Potential?

One of the biggest problems with BPM is this idea that you have to know everything at the time that the process starts.  You have to put all your expenses into the expense report for processing.  You need to fill in the complete order form before you can purchase something.  As we illustrated in Mastering the Unpredictable, many business have to start working long before they know all the data.  The emergency room has to accept patients long before they know what care is needed.

The conversational approach to applications will radically transform the ability of software to help out.  Instead of being required to give the full details up front, you can tell the agent what you know now.  It can start working on part of that.  Later, you tell it a little more, maybe after reviewing what it had found so far.  If it is heading down the wrong path, you steer it back in the right direction.

I personally hate forms that that ask for all the potential bit of information that might be needed somewhere in the process.  Like at the doctor’s office where you fill in the same details every time, most of which are going to be needed on this visit, but there is a spot there just in case.  A conversational approach would allow me to add information as it is needed.

PersonalAssistant1

With a group of people this starts to get real interesting.  The doctor is unsure on the direction to go with a patient, so they bring an expert into the conversation.  That expert could start asking questions about the patient.  The agent answers when it can, but it also can pass those questions on to the doctor and the patient.  The conversation is facilitated by the map that represents the case so far.  The agent learns what needs to be done, and over time can facilitate this interaction by learning what the various participants normally mean by their spoken words.

It is not that far fetched.  It will radically change the way we think about our business applications.  It is certainly is disruptive.  This demonstration by Viv makes it clear that this is already happening today.  You might want to buckle your seat belts.

Resources


by kswenson at May 16, 2016 12:54 PM

May 13, 2016

Drools & JBPM: #Drools & #jBPM @ #JBCNConf 2016 (Barcelona, June)

Great news! Once again the amazing and flamboyant leaders of the Java User Group from Barcelona manage to put together their anual conference JBCNConf. And, of course, Drools & jBPM will be there. Take a look at their website for more information about the talks and speakers, and if you are close enough to Barcelona I hope to see you all there.
LOGO_FINAL_PNG_500x250
This year I will be doing a Drools Workshop there (Thursday, first day of the conference), hoping to introduce people to Drools in a very hands on session. So if you are looking to start using Drools straight away, this is a great opportunity to do so. If you are a more advanced user and wants to bring your examples or issues to the workshop you are more than welcome. I will be sharing the projects that I will be using on the workshop a couple of weeks before the event so  can take a look and bring more questions to the session. It is also probable that I will be bringing with me freshly printed copies of the new Mastering Drools book, so you might be able to get some copies for free :)
Maciej Swiderski will be covering the jBPM and Knowledge Driven Microservices this year. I totally recommend this talk to anyone interested in how to improve your micro services by adopting tools to formalise and automate domain specific knowledge.
Finally, this year Maciej and I will be given the closing talk of the conference titled : The Open Source Way were we will be sharing with the audience the main benefits of getting involved with the open source community & projects but most importantly we will be sharing how to do achieve that. If you are already an Open Source project contributor and you plan to attend to the conference, get in touch!
Stay tuned for more news, and get in touch if you want to hang around with us before and after the conference!

by salaboy (noreply@blogger.com) at May 13, 2016 09:05 AM

May 12, 2016

Thomas Allweyer: Aktuelle Auflage des BPMN-Buchs in Englisch erschienen

BPMN 2.0 Frontpage-smZwischenzeitlich ist die aktuelle Auflage meines BPMN-Buchs, das insbesondere um eine Sammlung von Modellierungsmustern erweitert wurde, auf Englisch erschienen. Die zweite englische Auflage entspricht inhaltlich der dritten deutschen Auflage. Wenn man das Buch bestellt, sollte man auf die richtige ISBN achten (und ggf. direkt danach suchen), insbesondere bei verschiedenen internationalen Amazon-Webseiten bekommt man öfter nur die alte Ausgabe angezeigt. Da das Buch on demand gedruckt wird, ist es auf jeden Fall innerhalb einiger Tage lieferbar – auch wenn bei amazon manchmal etwas anderes steht.

Weitere Infos zum Buch (inkl. Direktlinks zu den Bestellseiten)

by Thomas Allweyer at May 12, 2016 10:06 AM

May 11, 2016

Keith Swenson: DMN at bpmNEXT 2016

bpmNEXT is 2 and half days of intense examination and evaluation of the leading trends in the business process community, and Decision Modeling Notation was clearly highlighted this year.

This is the year for DMN

The Decision Modeling Notation standard was released mid 2015. There are several implementations, but none of them quite mature yet.  If you are not familiar with DMN, here is what you need to know:

  • You can think of it simplistically as a tree of decision tables. There is so much more to it than that, but probably 80% of usage will a tree of decision tables
  • It has a specific expression language that allows the writing of conditions and results
  • Actually it is a tree of block expressions. A block expression can be a decision table, a simple if/then/else statement, or a number of other types of expression.
  • The results of blocks lower in the tree can be used in blocks further up.

The idea is to represent complicated expressions in a compact, reusable way.

In general, the market response to DMN has been very good.  Some business rule purists say it is too technical, however is strikes a balance between what you would need to do in a programming language, and a completely natural language rule implementation.  Like BPMN, it will probably tend to be used by specialists, but there is also a good chance, like BPMN, that the results will at least be readable by regular business users.  In my talk, I claimed “This is the Year for DMN

Demonstrations:

  • Denis Gagne, Trisotech, demonstrated DMN modeling as part of his suite of cloud based process modeling tools.  Execution is notably absent.
  • Alvin To, Oracle, demonstrated their version, which only supports linear box expressions (as opposed to the more general tree structure) putting particular attention to their contribution to the spec: FEEL (Friendly Enough Expression Language).
  • Larry Goldberg, Sapiens, demonstrated their ability to create DMN models and transform them into a large variety of execution formats.
  • Jacob Feldman, Open Rules, demonstrates his rules optimization capability.
  • Jacob Freund, Camunda, has an implementation that focuses on single decision tables.

Missing Run-time

Most of the demonstrations focused on the modeling of the decisions.  This is a problem.  The specification covers the modeling, however as with any software standard, the devil is in the details.  You can model using several tools in exactly the same way, but there is no guarantee that the execution of the model will be the same.  A similar situation existed with BPMN where different implementations treated things like the Inclusive-OR node completely differently.  The model is meaningless unless you can show that the models actually produce the same decisions — and that requires a standard run time library that can execute the model and show that what they actually mean.

The semantics are described in the specification using words that can never be precise enough to ensure reliable interoperability.  Until an actual reference implementation is available, there will be no way to decide who has interpreted these words correctly.   The problems occur in what might seem to be pathological edge cases, but experience shows that these are surprisingly more numerous than anyone anticipates.

Call To Action

For this reason I am calling for a standard implementation of the DMN evaluator that is widely available to everyone.  A reference implementation.  I think it needs to be an open source implementation, one that works well enough that products can actually use the code in a product.  Much like the way that Apache web server has eliminated the need for each company to write their own web server.

WfMC will be starting a working group to identify and promote the best open source implementation of DMN run-time.  We don’t want to invent yet another implementation, so we plan to identify the best existing implementation and promote it.  There are a couple of good examples out there.

If you believe you have a good open source implementation of DMN run-time then please leave a comment on this blog post.

If you are interested in helping identify and recognize the best implementation, leave a comment as well.

Resources


by kswenson at May 11, 2016 05:27 AM

May 09, 2016

April 25, 2016

Thomas Allweyer: Über wie viel Prozessintelligenz verfügen Unternehmen?

Prozessintelligenz zhawKürzlich ist die Umfrage für die diesjährige BPM-Studie der ZHAW School of Management and Law gestartet. Dabei liegt die Veröffentlichung der vorangehenden Studie zum Thema Prozessintelligenz noch gar nicht lange zurück. Gemeinhin wird unter der Bezeichnung „Process Intelligence“ meist die Sammlung und Analyse von prozessbezogenen Daten verstanden. In dieser Studie wird der Begriff weiter gefasst. Er umfasst die gesamten Fähigkeiten einer Organisation, die es ihr ermöglichen, intelligent mit ihren Prozessen umzugehen, und umfasst die Teilbereiche „Kreative Intelligenz“, „Analytische Intelligenz“ und „Praktische Intelligenz“. So gehören etwa auch die Fähigkeiten zur strategische Verankerung des Prozessmanagements, zur Prozessoptimierung und zur Prozess-Steuerung zur Prozessintelligenz. In der BPM-Studie 2015 wurde untersucht, wie es um die Prozessintelligenz in den Unternehmen bestellt ist. Hierbei wurden einerseits fünf Fallstudien durchgeführt, andererseits eine Umfrage.

Die Fallstudien beschreiben Projekte zur Prozessverbesserung bei drei Unternehmen (Axa Winterthur, St. Galler Kantonalbank und Hoffmann-La Roche) sowie zwei Stadtverwaltungen (Lausanne und Konstanz). Hierbei kamen ganz unterschiedliche Methoden und Werkzeuge zum Einsatz, wie z. B. Process Mining, Simulation, Prozessautomatisierung, Business Rules Management, Lean Six Sigma, Wertstromanalyse und ein Verfahren zum agilen Geschäftsprozessmanagement. Die Fallbeispiele sind ausführlich beschrieben, und es wird jeweils herausgearbeitet, welche Aspekte der Prozessintelligenz genutzt und verbessert wurden.

In der Umfrage wurde deutlich, dass in vielen Unternehmen Anspruch und Wirklichkeit bezogen auf das Nutzenpotenzial von BPM auseinanderklaffen. So werdem Effizienzsteigerungen und Kundenorientierung als die wichtigsten Ziele genannt, doch führen nur wenige Firmen auch auf diese Ziele bezogene Maßnahmen durch. So gibt nur jeweils etwa ein Fünftel der Befragten an, systematisch Standardisierungs- und Automatisierungspotenziale zu ermitteln, oder die operative Prozessleistung zu überwachen. Entsprechend werden bislang nur recht selten Business Intelligence-Werkzeuge im Zusammenhang mit Geschäftsprozessmanagement eingesetzt. Auch die IT-Unterstützung von schwach strukturierten, wissensintensiven Prozessen ist derzeit wenig ausgeprägt. Insbesondere wird BPM noch kaum im Zusammenhang mit Themen wie Digitalisierung, Entwicklung von Innovationen oder Optimierung des Kundenerlebnisses gesehen. Welche Möglichkeiten das Prozessmanagement für diese strategischen Zukunftsthemen hat, wird in der gerade angelaufenen Studie BPM 2016 untersucht.

Download der Studie unter www.zhaw.ch/iwi/prozessintelligenz

by Thomas Allweyer at April 25, 2016 07:35 AM

April 21, 2016

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016 demo: Capital BPM and Fujitsu

Our final demo session of bpmNEXT — can’t believe it’s all over. How I Learned to Tell the Truth with BPM – Gene Rawls, Capital BPM Their Veracity tool overlays architecture...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 21, 2016 06:53 PM

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016 demos: Appian, Bonitasoft, Camunda and Capital BPM

Last day of bpmNEXT 2016 already, and we have a full morning of demos in two sessions, the first of which has a focus on more technical development. Intent-Driven, Future-Proof User Experience...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 21, 2016 05:28 PM

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016 demos: IBM, Orquestra, Trisotech and BPM.com

On the home stretch of the Wednesday agenda, with the last session of the four last demos for the day. BPM in the Cloud: Changing the Playing Field – Eric Herness, IBM IBM Bluemix...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 21, 2016 12:33 AM

April 20, 2016

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016 demos: Oracle, OpenRules and Sapiens DECISION

This afternoon’s first demo session shifts the focus to decision management and DMN. Decision Modeling Service – Alvin To, Oracle Oracle Process Cloud as an alternative to their Business...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 20, 2016 10:09 PM

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016 demos: W4 and BP3

Second round of demos for the day, with more case management. This time with pictures! BPM and Enterprise Social Networks for Flexible Case Management – Francois Bonnet, W4 (now ITESOFT Group)...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 20, 2016 07:05 PM

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016 demos: Salesforce, BP Logix and RedHat

Day 2 of bpmNEXT is all demos! Four sessions with a total of 12 demos coming up, with most of the morning focused on case management. Cloud Architecture Accelerating Innovation in Application...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 20, 2016 05:33 PM

April 19, 2016

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016 demo session: Signavio and Princeton Blue

Second demo round, and the last for this first day of bpmNEXT 2016. Process Intelligence – Sven Wagner-Boysen, Signavio Signavio allows creating a BPMN model with definitions of KPIs for the...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 19, 2016 11:26 PM

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016 demo session: 8020 and SAP

My panel done — which probably set some sort of record for containing exactly 50% of the entire female attendees at the conference — we’re on to the bpmNEXT demo session: each is 5...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 19, 2016 10:05 PM

Sandy Kemsley: Building a Value-Added BPM Business panel at bpmNEXT

BPM implementations aren’t just about the software vendors, since the vendor vision of “just take it out of the box and run it” or “have your business analyst build...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 19, 2016 07:05 PM

Sandy Kemsley: Positioning Business Modeling panel at bpmNEXT

We had a panel of Clay Richardson of Forrester, Kramer Reeves of Sapiens and Denis Gagne of Trisotech, moderated by Bruce Silver, discussing the current state of business modeling in the face of...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 19, 2016 06:06 PM

Sandy Kemsley: bpmNEXT 2016

It’s back! My favorite conference of the year, where the industry insiders get together to exchange stories and show what cool stuff that they’re working on, bpmNEXT is taking place this...

[Content summary only, click through for full article and links]

by sandy at April 19, 2016 05:01 PM

April 18, 2016

Thomas Allweyer: Umfrage zu BPM und digitaler Transformation gestartet

Unter der Leitfrage „Kundennutzen durch digitale Transformation?“ hat die School of Management und Law an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) eine Umfrage zu ihre BPM-Studie 2016 gestartet. Im Fokus stehen dieses Jahr insbesondere die Potenziale des Prozessmanagements für die Optimierung von Kundenerlebnissen und die Entwicklung und Umsetzung neuer Geschäftsmodelle. Es soll untersucht werden, welche Konzepte und Methoden in diesen Bereichen bereits eingesetzt werden und inwiefern sie Teil der digitalen Transformation von Unternehmen sind. Die Teilnahme an der Umfrage ist ab sofort möglich. Link zur Umfrage.

by Thomas Allweyer at April 18, 2016 06:33 PM

Drools & JBPM: Drools 6.4.0.Final is available

The latests and greatest Drools 6.4.0.Final release is now available for download.

This is an incremental release on our previous build that brings several improvements in the core engine and the web workbench.

You can find more details, downloads and documentation here:




Read below some of the highlights of the release.

You can also check the new releases for:




Happy drooling.

Drools Workbench

New look and feel

The general look and feel in the entire workbench has been updated to adopt PatternFly. The update brings a cleaner, lightweight and more consistent user experience throughout every screen. Allowing users focus on the data and the tasks by removing all unnecessary visual elements. Interactions and behaviour remain mostly unchanged, limiting the scope of this change to visual updates.


Various UI improvements

In addition to the PatternFly update described above which targeted the general look and feel, many individual components in the workbench have been improved to create a better user experience. This involved making sure the default size of modal popup windows is appropriate to fit the corresponding content, adjusting the size of text fields as well as aligning labels, and improving the resize behaviour of various components when used on smaller screens.


New Locales

Locales ru (Russian) and zh_TW (Chineses Traditional) have now been added.

New Decision Server Management UI

The KIE Execution Server Management UI has been completely redesigned to adjust to major improvements introduced recently. Besides the fact that new UI has been built from scratch and following best practices provided by PatternFly, the new interface expands previous features giving users more control of their servers.


Core Engine


Better Java 8 compatibility

It is now possible to use Java 8 syntax (lambdas and method references) in the Right Hand Side (then) part of a rule.

More robust incremental compilation

The incremental compilation (dynamic rule-base update) had some relevant flaws when one or more rules with a subnetwork (rules with complex existential patterns) were involved, especially when the same subnetwork was shared among different rules. This issue required a partial rewriting of the existing incremental compilation algorithm, followed by a complete audit that has also been validated by brand new test suite made by more than 20,000 test cases only in this area.

Improved multi-threading behaviour

Engine's code dealing with multi-threading has been partially rewritten in order to remove a large number of synchronisation points and improve stability and predictability.


OOPath improvements

OOPath has been introduced with Drools 6.3.0. In Drools 6.4.0 it has been enhanced to support a number of new features.


by Edson Tirelli (noreply@blogger.com) at April 18, 2016 03:50 PM

Drools & JBPM: Oficial Wildfly Swarm #Drools Fraction

Oficial what? Long title for a quite small but useful contribution. Wildfly Swarm allows us to create rather small and self contained application including just what we need from the Wildfly Application Server. On this post we will be looking at the Drools Fraction provided to work with Wildfly Swarm. The main idea behind this fraction is to provide a quick way to bundle the Drools Server among with your own services inside a jar file that you can run anywhere.

Microservices World

Nowadays, while micro services are a trending topic we need to make sure that we can bundle our services as decoupled from other software as possible. For such a task, we can use Wildfly Swarm that allows us to create our services using a set of fractions instead of a whole JEE container. It also saves us a lot of time by allowing us to run our application without the need of downloading or installing a JEE container. With Swarm we will be able to just run java -jar <our services.jar> and we are ready to go.
In the particular case of Drools, the project provides a Web Application called Kie-Server (Drools Server) which offers a set of REST/SOAP/JMS endpoints to use as a service. You can load your domain specific rules inside this server and create new containers to use your different set of rules. But again, if we want to use it, we will need to worry about how to install it in Tomcat, Wildfly, Jetty, WebSphere, WebLogic, or any other Servlet Container. Each of these containers represent a different challenge while it comes to configurations, so instead of that we can start using the Wildfly Swarm Drools Fraction, which basically enables the Drools Server inside your Wildfly Swarm application. In a way you are bundling the Drools Server with your own custom services. By doing this, you can start the Drools Server by doing java -jar <your.jar> and you ready to go.
Imagine the other situation of dealing with several instances of Servlet Containers and deploying the WAR file to each of those containers. It gets worst if those containers are not all the same "brand" and version.
So let's take a quick look at an example of how you can get started using the Wildfly Swarm Drools Fraction.

Example

I recommend you to take a look at the Wildfly Swarm Documentation first, to get you started on using Wildfly Swarm. If you know the basics, then you can include the Drools Fraction.
I've created an example using this fraction here: https://github.com/Salaboy/drools-workshop/tree/master/drools-server-swarm
The main goal of this example is to show how simple is to get you started with the Drools Fraction, and for that reason I'm not including any other service in this project. You are not restricted by that, and you can expose your own endpoints.
Notice in the pom.xml file two things:
  1. The Drools Server Fraction: https://github.com/Salaboy/drools-workshop/blob/master/drools-server-swarm/pom.xml#L18 By adding this dependency, the fraction is going to be activated while Wildfly Swarm bootstrap.
  2. The wildfly-swarm plugin: https://github.com/Salaboy/drools-workshop/blob/master/drools-server-swarm/pom.xml#L25. Notice in the plugin configuration that we are pointing to the App class which basically just start the container. (This can be avoided, but I wanted to show that if you want to start your own services or do your own deployments you can do that inside that class)
If you compile and package this project by doing mvn clean install, you will find in the target/ directory a file called:
drools-server-swarm-1.0-SNAPSHOT-swarm.jar which you can start by doing
[code]

java -jar drools-server-swarm-1.0-SNAPSHOT-swarm.jar

[/code]
For this example, we will include one more flag when we start our project to make sure that our Drools Server can resolve the artefacts that I'm going to use later on, so it will be like this:
[code]

java -Dkie.maven.settings.custom=../src/main/resources/settings.xml -jar drools-server-swarm-1.0-SNAPSHOT-swarm.jar

[/code]
By adding the "kie.maven.setting.custom" flag here we are letting the Drools Server know that we had configured an external maven repository to be used to resolve our artefacts. You can find the custom settings.xml file here.
Once you start this project and everything boots up (less than 2 seconds to start wildfly-swarm core + less than 14 to boot up the drools server) you are ready to start creating your KIE Containers with your domain specific rules.
You can find the output of running this app here. Notice the binding address for the http port:
WFLYUT0006: Undertow HTTP listener default listening on [0:0:0:0:0:0:0:0]:8083
Now you can start sending requests to http://localhost:8083/drools to interact with the server.
I've included in this project also a Chrome's Postman project for you to test some very simple request like:
  • Getting All the registered Containers -> GET http://localhost:8083/drools/server/containers
  • Creating a new container - > PUT http://localhost:8083/drools/server/containers/sample
  • Sending some commands like Insert Fact + Fire All Rules -> POST http://localhost:8083/drools/server/containers/instances/sample
You can import this file to Postman and fire the requests against your newly created Drools Server. Besides knowing to which URLs to PUT,POST or GET data, you also need to know about the required headers and Authentication details:
Headers
Headers
Authentication -> Basic
User: kieserver
Password: kieserver1!
Finally, you can find the source code of the Fraction here: https://github.com/wildfly-swarm/wildfly-swarm-drools
There are tons of things that can be improved, helpers to be provided, bugs to be fixed, so if you are up to the task, get in touch and let's the Drools fraction better for everyone.

Summing up

While I'm still writing the documentation for this fraction, you can start using it right away. Remember that the main goal of these Wildfly Swarm extensions is to make your life easier and save you some time when  you need to get something like the Drools Server in a small bundle and isolated package that doesn't require a server to be installed and configured.
If you have any questions about the Drools Fraction don't hesitate to write a comment here.



by salaboy (noreply@blogger.com) at April 18, 2016 01:21 PM

April 15, 2016

Thomas Allweyer: Tagung Insight diskutiert Modellierung im digitalen Unternehmen

Insight2016Die von dem Modellierungsspezialisten MID in Nürnberg veranstaltete Tagung dürfte mittlerweile die größte deutschsprachige Veranstaltung rund um das Thema Modellierung sein. Unter dem Motto „Models Drive Digital“ stand dieses Jahr auch hier das allgegenwärtige Thema Digitalisierung im Vordergrund. So drehten sich sowohl die Einführungs-Keynote von Innovationsforscher Nick Sohnemann als auch der Abschlussvortrag von Ranga Yogeshwar um die zum Teil atemberaubend schnellen Entwicklungen, mit denen unsere Gesellschaft konfrontiert ist und die alle Branchen verändern werden, wobei der Fernsehjournalist Yogeshwar auch zahlreiche kritische Annmerkungen machte. So sei zu beobachten, dass Innovationen vielfach zu einer Verstärkung von Ungleichheit führen.

Ein weiterer Plenumsvortrag stellte die Digitalisierungsstrategie des FC Bayern München vor. Der größte Sportverein der Welt ist auch ein großes Unternehmen mit zum Teil ganz speziellen Anforderungen an die IT. Beispielsweise müssen die Planung, Überwachung und Steuerung der An- und Abreise von zigtausend Besuchern eines Heimspiels durchgängig unterstützt werden. Die Anmeldung als Vereinsmitglied muss unter anderem auch über eine App erfolgen können – nicht zuletzt weil besonders innige Fans ihren neugeborenen Nachwuchs direkt aus dem Kreißsaal beim FC anmelden wollen.

Beim Veranstalter MID dreht sich alles um die Plattform „smartfacts“, die Modelle aus unterschiedlichsten Tools in einer kollaborativen Umgebung integriert. Die Geschäftsführer Andreas Ditze und Jochen Seemann stellten die neuesten Entwicklungen vor, u. a. die verbesserte Unterstützung von Review- und Freigabeprozessen, die Integration eines Web-Modelers und die Aufbereitung von Prozessmodellen in Form einer „Process Guidance“, die Endanwender Schritt für Schritt durch Prozesse führt.

Im Vortragsprogramm gab es insgesamt zehn parallele Tracks zur Auswahl. Neben der Digitalisierung standen Themen wie Geschäftsprozessmanagement, agile Methoden, Business Intelligence, Master Data Management und SAP auf dem Programm. In den Pausen konnten die Teilnehmer Datenbrillen und andere Gadgets ausprobieren oder die Wissensvermittlung durch Serious Games erleben.

Vielfach stellt man fest, dass gerade auch Vorreiter der digitalen Transformation kaum etablierte Modellierungsmethoden einsetzen. Sie werden als zu schwergewichtig betrachtet um hilfreich für die schnelle Entwicklung und Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle zu sein. So wies Nick Sohnemann bereits im Eröffnungsvortrag darauf hin, dass etwa bei Google Trends das Interesse am Suchbegriff „Business Process Modeling“ stark gesunken ist. Und auch Elmar Nathe, der bei MID das Thema Digitalisierung verantwortet, sagte mir, dass es Kunden gebe, die nach einer eher groben Skizzierung der Facharchitektur direkt in die Codierung einsteigen und auf eine genauere Modellierung weitgehend verzichten – obwohl die fehlende Dokumentation zu Problemen bei Wartung und Weiterentwicklung führen dürfte.

Geschäftsführer Jochen Seemann zitierte eine Gartner-Studie, der zufolge 80% der Unternehmen aufgrund eines mangelnden BPM-Reifegrades mit ihren digitalen Strategien nicht die erhofften Erfolge erzielen werden. Insofern spielen Themen wie Prozessmanagement und Prozessmodellierung eine wichtige Rolle im digitalen Unternehmen, denn die neuen Geschäftsmodelle funktionieren nur, wenn die zur Umsetzung benötigten Prozesse und Systeme beherrscht werden. MID beobachtet, dass auch Themen wie die modellgetriebene Entwicklung wieder auf verstärktes Interesse stoßen. So setzen beispielsweise Automobilkonzerne verstärkt auf modellbasierte Ansätze um die Variantenvielfalt in Hard- und Software in den Griff zu bekommen.

by Thomas Allweyer at April 15, 2016 09:45 AM

April 11, 2016

BPinPM.net: Invitation to BPinPM.net Conference 2016 – The Human Side of BPM: From Process Operation to Process Innovation

We are very happy to invite you to the most comprehensive Best Practice in Process Management Conference ever! Meet us at Lufthansa Training & Conference Center and join the journey from Process Operation to Process Innovation.

It took more than a year to evaluate, to double-check, and to combine all workshop results to a new and holistic approach for sustainable process management.

But now, the ProcessInnovation8 is there and will guide us at the conference! 🙂

The ProcessInnovation8 provides direction to BPM professionals and management throughout the phases Process Strategy, Process Enhancement, Process Implementation, Process Steering, and Process Innovation while keeping a special focus onto the human side of BPM to maximize acceptance and benefit of BPM.

To share our learnings, introduce practical examples, discuss latest BPM insights, experience the BPinPM.net community, enjoy the dinner, and, and, and…, we are looking forward to meet you in Seeheim! 🙂

Please order your tickets now. Capacity is limited and the early bird tickets will be available for a short period of time only.

Please visit the conference site to access the agenda and to get all the details…

 

 

Again, this will be a local conference in Germany, but if enough non-German-speaking experts are interested, we will think about ways to share the know-how with the international BPinPM.net community as well. Please feel free to contact the team.

by Mirko Kloppenburg at April 11, 2016 07:17 PM

April 10, 2016

Tom Debevoise: Lists in Decision Model Notation

This image was inspired by Nick Broom's post to the DMN group in linked in.

The use case posed by Nick which is here: https://www.linkedin.com/groups/4225568/4225568-6123464175038586884

In the Signavio Decision Modeler’s implementation of DMN, we provide the ability to check whether a set contains an element of another input item or a static set. The expression it uses in the column is an an equivalent of the intersection set operator . The DMN diagram sbove that does this 3 different ways:

1)      With the Signavio ‘Multi-Decision’ extension to DMN. This iterates through an input that is a list and checks item by item if the inputs mstch.

2)      An internal operator that corresponds to a test of one item or set or items existence as a subset of another using a fixed subset

3)      An internal operator that corresponds to a test of one item or set or items existence as a subset of another using an input data type

You do not need the multi decision to support a simple data type list. However, if the input item is a list of complex types (multi attribute types) or complex logic is needed, then the multi-decision is needed. 

The Signavio export for this disagram is here.

 

by Tom Debevoise at April 10, 2016 07:03 PM

Thomas Allweyer: Webseite zum BPMN-Buch aktualisiert

BPMN 2.0 - 3. Auflage - Titel 183pxZur Zeit bereite ich die englische Ausgabe der aktuellen Auflage des BPMN-Buchs vor. Dabei sind mir im deutschen Buch ein paar Kleinigkeiten aufgefallen, die man verbessern könnte. Außerdem gibt es ein paar Änderungen und Erweiterungen zu den Quellen im Literaturverzeichnis und den angegebenen Internet-Links. Daher habe ich die Gelegenheit genutzt und die Webseite zum Buch aktualisiert: www.kurze-prozesse.de/bpmn-buch

by Thomas Allweyer at April 10, 2016 10:25 AM

April 08, 2016

Thomas Allweyer: Kostenfreie Modellierungstools im Test

BPMO-Studie Kostenfreie Modellierungstools17 kostenfreie Prozessmodellierungstools hat BPM&O in ihrer jüngsten Studie untersucht. Dabei wurden nur solche Tools einbezogen, deren kostenlose Nutzung zeitlich unbefristet ist, und die auch keiner Einschränkung hinsichtlich der Modellgröße unterliegen. Bewertet wurden technische Voraussetzungen, Schnittstellen, Modelltypen und Verknüpfungen, Sprachen, Dokumentation und Support. Einige der Tools weisen einen beachtlichen Funktionsumfang auf und sind durchaus für den kurzfristigen Einsatz in Projekten oder zur Überbrückung der Beschaffungszeit eines kostenpflichtigen Modellierungsplattform geeignet. Dennoch, so das Fazit der Studienautoren, muss man sich bewusst sein, dass es sich bei allen kostenlos erhältlichen Modellierungstools um bessere Malwerkzeuge handelt. Ein umfassendes Prozessmanagement lässt sich damit nicht sinnvoll unterstützen, da wesentliche Funktionen fehlen, wie z. B. Kollaborationsmöglichkeiten oder Prozessportale. Einen Eindruck von der Bedienung der Modellierungsfunktionen bieten die Videos, die BPM&O zu jedem untersuchten Tool erstellt hat. Link zum Download der Studie (Registrierung erforderlich).

by Thomas Allweyer at April 08, 2016 12:21 PM